Die Anzahl und Stärke der Beben unter El Hierro hat seit gestern kräftig zugenommen. Der stärkste Erdstoß erfolgte gestern mit 3,8 auf der Richterskala. Aber auch heute morgen um 5.00 Uhr erreichte ein Beben die Stärke 3,3.
Allles zu den Vulkanaktivitäten auf meinem El Hierro-Blog.
Kanaren News (El Hierro-La Gomera-La Palma)
Mittwoch, 28. September 2011
Auf El Hierro wird es langsam ungemütlich
Montag, 26. September 2011
AIDA La Palma Ausflug "Insel des Tabaks"
Beginnen möchte ich heute mit der Exkursion: Insel des Tabaks
Es ist die LAP7 Tour mit einer Dauer von 4,25 Std.
Tabakverarbeitung, genauer die Zigarrenherstellung - hier Puros genannt - hat auf La Palma eine lange Tradition. Zurückkehrende palmerische Emigranten brachten das Wissen und die Technik vor 200 Jahren von ihrem kubanischen Exil auf die Insel.
Dieser Ausflug wird meist von mir durchgeführt und beginnt mit einer ca. einstündigen Führung durch unsere historische Altstadt von Santa Cruz de La Palma.
Vorbei an den malerischen Balkonfassaden über mühevoll gepflasterte Gässchen und Plätze, besuchen wir die kleine aber feine Markthalle von Santa Cruz. Hier werden Sie Gemüse- und Obstsorten vorfinden, die Sie wahrscheinlich nur aus dem Fernsehen kennen, aber hier auf der Insel wachsen. Sie erfahren einiges zum Anbau, der Ernte und über die Geschichte der Früchte.
Soviel sei verraten - es handelt sich um eine Wurzel die ursprünglich aus Afrika stammt und auf La Palma im Norden angebaut wird. Sie ist eine wichtige Zutat für den palmerischen Eintopf - der sich Potache nennt. Als Hobbykoch kann ich Sie auch mit Zubereitungstipps versorgen.
Weiter geht es in das 600 m hoch gelegene San Isidro zu unserem eigentlichen Ziel, dem Tabakanbau. Hier befindet sich die Puro Manufaktur El Sitio. Eine von zwei Dutzend auf La Palma beheimateten Manufakturen. Antonio, der 74 jährige Besitzer stellt bereits seit seinem 8. Lebensjahr Puros her.
Sie sehen und erfahren alles über den Tabakanbau, die Fermentierung, Klassifizierung und Lagerung. Zur Zeit werden die im September geernteten Tabakblätter aufgefädelt und für den Trocknungsprozess vorbereitet. Auch haben Sie die Möglichkeit einem Purodreher direkt über die Schulter zu schauen und die handwerkliche Herstellung eines Puro von A bis Z genau zu beobachten. .
Jede Manufaktur hat ihre eigenen Rezepte und Mischungen, die das "Besondere" ausmachen. Die palmerischen Puros sind unter Kennern bekannt und werden von der Qualität mit den Kubanischen gleichgestellt. Nur zahlen Sie dafür weniger als die Hälfte. Natürlich haben Sie auch die Möglichkeit direkt vor Ort Puros einzukaufen. Ich werde Ihnen die einzelnen Sorten vorstellen, einiges über die richtige Lagerung erzählen und Sie in die Kunst des Puro-Geniesen einführen. Wie schneide ich einen Puro an? Wie wird er angezündet? Wie prüfe ich die Frische? Ist der Puro maschinen- oder handgedreht? Dies und noch mehr erfahren Sie hier.
Nun sind wir durstig geworden! Ein Besuch in der urigen Wein Bodega soll uns in die Welt des palmerischen Weines versetzen. Vorgestellt werden mehrere hiesige Weine, deren besonderes Bouget auf dem Vulkanboden seinen typischen Geschmack und ein eigenes Aroma entwickelt hat. Dazu gibt es kleine Tapas, wie geräucherter Ziegenkäse oder Oliven.
Es ist die LAP7 Tour mit einer Dauer von 4,25 Std.
Tabakverarbeitung, genauer die Zigarrenherstellung - hier Puros genannt - hat auf La Palma eine lange Tradition. Zurückkehrende palmerische Emigranten brachten das Wissen und die Technik vor 200 Jahren von ihrem kubanischen Exil auf die Insel.
Dieser Ausflug wird meist von mir durchgeführt und beginnt mit einer ca. einstündigen Führung durch unsere historische Altstadt von Santa Cruz de La Palma.
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| Balkonfassade in der Maritima in Santa Cruz de La Palma |
| Markthalle |
| Was haben wir denn hier? |
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| Plaza de Espana und Rathaus im Herzen von Santa Cruz |
Das Zentrum unserer Hauptstadt ist die Plaza de Espana mit dem im 16. Jahrhundert erbauten Rathaus. Geschnitzte Treppengeländer und prunkvolle Wandgemälde begleiten uns beim Durchschreiten des historischen Rathauses. Im Sitzungssaal finden auch heute noch die Stadtratsitzungen statt. Hier dürfen Sie sich auch einmal platzieren und wie als Bürgermeister von Santa Cruz fühlen.
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| Blick ins Treppenhaus |
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| Rathaussaal |
| Puro Manufaktur El Sitio in San Isidro |
Sie sehen und erfahren alles über den Tabakanbau, die Fermentierung, Klassifizierung und Lagerung. Zur Zeit werden die im September geernteten Tabakblätter aufgefädelt und für den Trocknungsprozess vorbereitet. Auch haben Sie die Möglichkeit einem Purodreher direkt über die Schulter zu schauen und die handwerkliche Herstellung eines Puro von A bis Z genau zu beobachten. .
Jede Manufaktur hat ihre eigenen Rezepte und Mischungen, die das "Besondere" ausmachen. Die palmerischen Puros sind unter Kennern bekannt und werden von der Qualität mit den Kubanischen gleichgestellt. Nur zahlen Sie dafür weniger als die Hälfte. Natürlich haben Sie auch die Möglichkeit direkt vor Ort Puros einzukaufen. Ich werde Ihnen die einzelnen Sorten vorstellen, einiges über die richtige Lagerung erzählen und Sie in die Kunst des Puro-Geniesen einführen. Wie schneide ich einen Puro an? Wie wird er angezündet? Wie prüfe ich die Frische? Ist der Puro maschinen- oder handgedreht? Dies und noch mehr erfahren Sie hier.
Nun sind wir durstig geworden! Ein Besuch in der urigen Wein Bodega soll uns in die Welt des palmerischen Weines versetzen. Vorgestellt werden mehrere hiesige Weine, deren besonderes Bouget auf dem Vulkanboden seinen typischen Geschmack und ein eigenes Aroma entwickelt hat. Dazu gibt es kleine Tapas, wie geräucherter Ziegenkäse oder Oliven.
Abschließend machen wir noch einen Abstecher auf den Mirador von El Zumacal. Einem Aussichtspunkt umgeben von alten Dragos, dem heiligen Baum der Kanaren - dem Drachenbaum, bevor es wieder zurück zum Hafen geht. Eine Tour die auch Nichtraucher begeistern kann.
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Samstag, 24. September 2011
Höhere Vulkan Alarmstufe auf El Hierro
Heute wurde vom Gobierno de Canarias (Kanarischen Regierung) die Warnstufe auf
"Gelb" für die Insel El Hierro angehoben. Aufgrund der vielen Erdstöße über
einen längeren Zeitraum, die auch in den letzten Tagen stärker wurden, besteht
die Möglichkeit eines baldigen Vulkanausbruchs. Weitere Einzelheiten auf elhierro1.blogspot.com
La Palma mit Blitz und Donner
Der ersten Regen auf La Palma. Natürlich nicht der allererste Regen, aber der erste merkliche Niederschlag seit 4 Monaten. Zuletzt hatte es Mitte Mai auf unserer Insel richtig geregnet. Nun kam er mit Pauken und Trompeten zurück. Seit 22. September tröpfelt und regnet es bis heute beständig. Fast 30 Liter/m² konnte ich auf der Ostseite in San Pedro bis heute messen.
Der Regen kam mit Blitz, Donner und Sturm. Eigentlich eine seltene Angelegenheit auf La Palma. Im Jahresverlauf gibt es höchstens zwei Gewitter auf der Insel. Das erste haben wir nun hinter uns und so einige Bewohner dürfen nun ihre Telefone, Modems und andere nicht der Überspannung resistente elektrische Gerätschaften austauschen. Es ist immer wieder für mich verwunderlich, daß bei dem hiesigen Kabelsalat mit den Strom- und Telefonleitungen, nicht mehr passiert.
Der diesjährige Wetterverlauf war zumindest bis jetzt alles andere als berauschend. Ging doch der Winter bis fast Mitte Mai, allerdings ohne große Stürme und sindflutartige Sturzbäche. Der Sommer hatte auch keine Höhepunkte, nicht einmal einen anständigen Calima. Zur Calima Erklärung - das sind heiße Winde aus der Sahara mit viel Sand und Temperaturen bis 45°.
Vielleicht ist das alles normal oder spielt die globale Klimaveränderung auch auf Kanaren eine Rolle? Sind wir zufrieden so wie es ist. Ändern lässt sich daran ja doch nichts.
Ein kleiner Trost bleibt - das Klima auf La Palma ist allemal wärmer als in Deutschland und Frost gibt es selbst im Januar nicht.
Freitag, 23. September 2011
AIDAsol erstmals auf La Palma
Nun ist sie wieder da. Die AIDA Flotte mit der neuen AIDAsol ist heute morgen im Hafen von Santa Cruz de La Palma eingelaufen. Das Kreuzfahrtschiff war voll belegt und kam von der Insel Madeira. Das Wetter hätte etwas besser sein können, - es war bewölkt mit leichtem Nieselregen und 22°. Aber die Gäste waren trotzdem gut drauf, - wie fast immer.
Am Abend wird es weitergehen Richtung Teneriffa und die Gäste werden am Samstag nach Deutschland heimfliegen. Jeweils am Samstag ist Schichtwechsel auf Teneriffa, bevor die neue 7-tägige Kanaren Kreuzfahrt beginnt. Am kommenden Dienstag ist wieder La Palma an der Reihe.
In loser Folge möchte ich in den nächsten Tagen beginnend, Ihnen das AIDA Ausflugsprogramm auf La Palma vorzustellen. Es gibt für jeden Geschmack etwas:
Ob Sie einen Halb- oder Ganztagesausflug wünschen, für den ganz sportlichen -, für den eher bequemeren - , für wagemutige Gäste, Naturliebhaber oder Wanderer.
Insgesamt werden rund 20 Tourenprogramme auf unserer Insel angeboten. Hier ist sicher auch etwas Nettes für Sie dabei.
Woher ist das weiss? Seit vielen Jahren begleite ich AIDA-Touren und kann Ihnen daher auch einige Details und Insiderinformationen liefern.
Am Abend wird es weitergehen Richtung Teneriffa und die Gäste werden am Samstag nach Deutschland heimfliegen. Jeweils am Samstag ist Schichtwechsel auf Teneriffa, bevor die neue 7-tägige Kanaren Kreuzfahrt beginnt. Am kommenden Dienstag ist wieder La Palma an der Reihe.
In loser Folge möchte ich in den nächsten Tagen beginnend, Ihnen das AIDA Ausflugsprogramm auf La Palma vorzustellen. Es gibt für jeden Geschmack etwas:
Ob Sie einen Halb- oder Ganztagesausflug wünschen, für den ganz sportlichen -, für den eher bequemeren - , für wagemutige Gäste, Naturliebhaber oder Wanderer.
Insgesamt werden rund 20 Tourenprogramme auf unserer Insel angeboten. Hier ist sicher auch etwas Nettes für Sie dabei.
Woher ist das weiss? Seit vielen Jahren begleite ich AIDA-Touren und kann Ihnen daher auch einige Details und Insiderinformationen liefern.
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Dienstag, 20. September 2011
AIDA & Co kommen wieder
Ab Freitag, den 23.9.2011 kommen wieder die Kreuzfahrtschiffe nach La Palma. Den Auftakt macht mit der Überführungstour das neue Flagschiff die AIDAsol von der Reederei AIDA Cruises aus Rostock.
Ab nächster Woche kommt sie dann regelmässig immer am Dienstag im Hafen von Santa Cruz de La Palma an. Die AIDA-Saison dauert bis April 2012 und der Heimathafen wird, wie auch in den vergangenen Jahren, wieder Teneriffa sein.
Jeweils Samstags werden die neuen Gäste auf Teneriffa eingeschifft. Weiter geht es nach Madeira, La Palma am Dienstag, Gran Canaria, Fuerteventura, Lanzarote und wieder zurück am Samstag nach Teneriffa.
Die AIDAsol ist das achte Clubschiff in der Flotte. Es wurde in der Meyer-Werft in Papenburg gebaut und vor wenigen Monaten erst in Dienst gestellt. Mit einer Länge von 252 m, einer Breite von 32 m und einem Tiefgang von 7,20 m bei 71.304 GT, gehört es mit seinen 14 Decks (wenn sie mal Nachzählen sind es nur 13) zu den Riesen der Meere. Das Design der Außenbemalung mit dem Kussmaul (-mund) macht es auf jeden Fall zur Königin der Kreuzfahrtschiffe. Die Motoren von 24.800 kW gleitet es gut 20 Knoten schnell dahin.
Mit 2176 Passagieren und 607 Besatzungsmitgliedern (zus. 2783 Personen) vergrößert es an diesem Tag die palmerische Bevölkerung um 3,4% und natürlich die Touristenzahl um leicht mehr als 100%.
Wir freuen uns, daß nun seit fast 10 Jahren die AIDA`s regelmässig im Winter La Palma anlaufen. Gespannt sind wir mal welche Gäste uns das Schiff dieses Jahr ausspuckt und wer von der alten Crew auf der AIDAsol wieder dabei ist. Nächste Woche werde ich darüber berichten und einige interessante Ausflugtipps zu unserer Insel vorstellen.
Ab nächster Woche kommt sie dann regelmässig immer am Dienstag im Hafen von Santa Cruz de La Palma an. Die AIDA-Saison dauert bis April 2012 und der Heimathafen wird, wie auch in den vergangenen Jahren, wieder Teneriffa sein.
Jeweils Samstags werden die neuen Gäste auf Teneriffa eingeschifft. Weiter geht es nach Madeira, La Palma am Dienstag, Gran Canaria, Fuerteventura, Lanzarote und wieder zurück am Samstag nach Teneriffa.
Die AIDAsol ist das achte Clubschiff in der Flotte. Es wurde in der Meyer-Werft in Papenburg gebaut und vor wenigen Monaten erst in Dienst gestellt. Mit einer Länge von 252 m, einer Breite von 32 m und einem Tiefgang von 7,20 m bei 71.304 GT, gehört es mit seinen 14 Decks (wenn sie mal Nachzählen sind es nur 13) zu den Riesen der Meere. Das Design der Außenbemalung mit dem Kussmaul (-mund) macht es auf jeden Fall zur Königin der Kreuzfahrtschiffe. Die Motoren von 24.800 kW gleitet es gut 20 Knoten schnell dahin.
Mit 2176 Passagieren und 607 Besatzungsmitgliedern (zus. 2783 Personen) vergrößert es an diesem Tag die palmerische Bevölkerung um 3,4% und natürlich die Touristenzahl um leicht mehr als 100%.
Wir freuen uns, daß nun seit fast 10 Jahren die AIDA`s regelmässig im Winter La Palma anlaufen. Gespannt sind wir mal welche Gäste uns das Schiff dieses Jahr ausspuckt und wer von der alten Crew auf der AIDAsol wieder dabei ist. Nächste Woche werde ich darüber berichten und einige interessante Ausflugtipps zu unserer Insel vorstellen.
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Tourismus
Donnerstag, 15. September 2011
Neues Forschungsprojekt über die Landnutzung auf La Palma
Die Universität Eichstätt-Ingolstadt startet ein Forschungsprojekt mit dem Thema: "Untersuchungen zur Nachhaltigkeit der Landnutzung auf La Palma unter besonderer Berücksichtigung des Bodenabtrags". Durchgeführt wird das Projekt vom Lehrstuhl für Physische Geographie unter Prof. Dr. Michael BechtNachhaltigkeit der Landnutzung ist besonders im Bereich der Subtropen ein sehr aktuelles Problem, da die akzentuiert auftretenden Starkregen sehr schnell zu erhöhtem Bodenabtrag führen, der die Bodenneubildungsrate deutlich übersteigt. Die Problemlage kann sich im Verlauf der aktuellen Klimaänderungen noch weiter verstärken. Beispielhaft soll im Bereich der Insel La Palma die Landnutzung im Hinblick auf einen schonenden (=nachhaltigen) Umgang mitt der Ressource Boden untersucht werden. Besonders sind hier wie in vielen mediterranen Ländern und aktuell in Griechenland die Bedingungen des Bodenabtrags in Zusammenhang mit regelmäßig auftretenden Waldbränden zu untersuchen. Der fluviale Bodenantrag sammelt sich jeweils am Fuß der oft steilen Hänge oder in Zwischenspeichern und kann dort gut untersucht werden. Hinweise auf die Intensität der Bodendegradation geben auch unterschiedliche Bodenmächtigkeiten im Hangprofil.
Die Untersuchungsgebiete werden so ausgewählt, dass sie eine unterschiedliche aktuelle Nutzungsintensität und eine unterschiedliche Nutzungsgeschichte aufweisen. Aufbauend auf den Ergebnissen dieser Untersuchungen können Empfehlungen für eine nachhaltige Landnutzung im Hinblick auf den Bodenabtrag erarbeitet werden, die auch für andere vergleichbare Regionen im mediterranen Raum Gültigkeit besitzen.
Das Forschungsprojekt wurde nach Auskunft der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Frau Kathrin Umstädter soeben erst begonnen. Über die Ergenisse werden ich dann berichten. Interessant könnten die Ergebnisse auch für die aktuellen Bemühungen des palmerischen Bauernverbandes Aspa sein - siehe dazu auch meinen Artikel "Jetzt aber schnell"
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Geologie,
Landwirtschaft
Montag, 12. September 2011
Lavastudie auf La Palma
Interessant zu beobachten ist der Gesteinsaufbau der östlichen Kanaren Inseln.
Wie hier auf den Fotos, von mir gestern bei Barlovento auf La Palma
geschossen.
Durch Strassenarbeiten werden zur Zeit im Norden von La Palma vulkanische Strukturen der Entstehungsgeschichte freigelegt. Es handelt sich um die nördliche Aussenwand der Caldera de Taburiente. Ein alter Vulkan, - wahrscheinlich der erste der zur Entstehung La Palma`s vor 1-2 Millionen Jahre beitrug. Gut sind die einzelnen Lavaschichten zu erkennen, die von unterschiedlichen Ausbrüchen stammen. Verblüffend die krassen Farbunterschiede, die von rot über hellgrau in tiefes schwarz wechseln. Das ganze sieht wie ein Kohlenfloss, mit Hohlräumen und Höhlen, aus. Wahrscheinlich ein Lavakanal ... weiterlesen auf El Hierro
Durch Strassenarbeiten werden zur Zeit im Norden von La Palma vulkanische Strukturen der Entstehungsgeschichte freigelegt. Es handelt sich um die nördliche Aussenwand der Caldera de Taburiente. Ein alter Vulkan, - wahrscheinlich der erste der zur Entstehung La Palma`s vor 1-2 Millionen Jahre beitrug. Gut sind die einzelnen Lavaschichten zu erkennen, die von unterschiedlichen Ausbrüchen stammen. Verblüffend die krassen Farbunterschiede, die von rot über hellgrau in tiefes schwarz wechseln. Das ganze sieht wie ein Kohlenfloss, mit Hohlräumen und Höhlen, aus. Wahrscheinlich ein Lavakanal ... weiterlesen auf El Hierro
Charco Azul Meeresschwimmbad in San Andres
Wie Phönix aus der Asche wieder erstanden.
Nach 30-monatiger Bauzeit ist nun das beliebte Meeresschwimmbad "Charco Azul" in San Andres, im Nordosten der Insel, seit einigen Wochen wieder geöffnet.
Es ist im alten Stil renoviert worden, allerdings ohne Restaurant. Sanitäre Einrichtungen sind vorhanden. Steinschlagnetze sichern den nördlichen Teil der Anlage ab. Was noch fehlt ist der alte Mirador, der Kalkofen und der Treppenabgang von der Nordseite. Wie es aber aussieht ist das Bauwerk noch nicht ganz abgeschlossen, wahrscheinlich wird das noch nachgerüstet. Es wurden neue Parkplätze oberhalb, an der alten Bananen-Packerei, geschaffen. Nun kann der Besucher direkt am Meeresschwimmbad parken. Insgesamt eine gelungene Projektierung.
Ein Felssturz hatte im März 2009 das Restaurant und Teile des Schwimmbades verschüttet.
Da es um 4.00 Uhr in der Nacht zu dem Erdrutsch kam, gab es damals keine Opfer. Fehlendes Geld und geologische Untersuchungen des Undergrundes haben die Wiederherstellung solange verzögert. Aber das kennen wir ja auf La Palma.
Als Ersatz des alten Restaurantes, ist oberhalb des Schwimmbades an der ehemaligen Aussichtsplattform ein Neues, das "Rompecabos" zu deutsch etwa" Der Abbruch" entstanden.
Hier sitzt man gut und gemütlich. Als Spezialität werden Fisch- und Muschelgerichte zu Hauptstadtpreisen angeboten. Der Service ist trotz der vier Kellner träge und lässt zu wünschen übrig. Wer es trotzdem aufsuchen möchte - geöffnet täglich von 11.oo - 19.oo, ohne Ruhetag.
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Freitag, 9. September 2011
Jetzt aber schnell - Gedanken zur palmerischen Landwirtschaft
„Obwohl wir vor allem eine von der Landwirtschaft geprägten Insel sind, hervorragende Böden und eine gute Wasserqualität haben, werden die meisten Lebensmittel, die auf La Palma konsumiert werden, von außen importiert“, kritisierte Martín. Paradoxerweise stammen rund 85 Prozent der frischen Lebensmittel nicht von La Palma.
Innerhalb der nächsten vier Jahre sollte es möglich sein, die Landwirtschaft so weit zu stärken, dass etwa die Hälfte des Bedarfes von der Insel selbst gedeckt wird. Das würde eine wesentlich geringere Abhängigkeit von anderen Märkten sowie ein gesichertes Einkommen für die Bauern bedeuten. Nur so könne man die junge Generation animieren, auf brach liegende Felder zurückzukehren. „Natürlich stehen wir in direkter Konkurrenz mit Anbietern aus dem Ausland, die zu günstigen Preisen produzieren können. Aber würde die Landwirtschaft bei uns gut durchdacht, wären vielleicht einige Produkte immer noch teurer, andere dafür wiederum billiger, weil der Transport wegfällt“, schätzt der Aspa-Vorsitzende. Voraussetzung sei allerdings eine gute flächendeckende Planung. „Wenn ich einem Hotelier heute frischen Salat anbiete, aber morgen keinen habe, wird er auf verlässlichere Lieferanten zurückgreifen. Haben wir aber ständig Nachschub an frischem Salat, haben wir auch eine Chance, uns als Lieferanten zu etablieren“, meinte er weiter.
Das meint also der Präsident des Bauernverbandes Aspa, Miguel Martín, und fordert in einem persönlichen Gespräch mit der Inselpräsidentin von La Palma, Guadalupe González Taño schnelle Maßnahmen. Das ganze Interview können Sie im kanarenexpress.com nachlesen.
Reichlich spät für einen Bauernverband. Die palmerische Landwirtschaft wurde in den letzten 15 Jahren sträflich vernachlässigt, wohl auch weil der Bauernverband geschlafen hat. Konnte in früheren Jahren die Insel sich noch selbst ernähren und landwirtschaftliche Produkte -nicht nur Bananen- exportieren, so müssen heute als Beispiel Kartoffeln, aus Irland und Israel eingeführt werden. Ein Armutszeugnis wohl wissend, daß auf La Palma dreimal pro Jahr eine Kartoffelernte möglich ist.
Investiert wurde stattdessen in glotzige Prestige-Bauprojekte und in den Tourismus. Gut - das hat Arbeitsplätze geschaffen, aber nur für eine begrenzte Dauer. Heute ist man aus der Not heraus, bei über 30% Arbeitslosigkeit bleibt auch nichts anderes übrig, schlauer geworden und wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen.
Nun nützt jammern und bedauern nicht viel, - anpacken und zwar schnell, heißt jetzt die Devise. Aufgegebene und brachliegende Felder wieder bewirtschaften, Wasser steht genügend zur Verfügung, Klima und Wetter sind auch optimal- und zumindest die Palmeros selbst wieder mit eigenproduzierten Lebensmittel versorgen. Spätere Exportmöglichkeiten auf die restlichen Kanarischen Inseln nicht ausgeschlossen.
Das noch zur Verfügung stehende Geld in die richtigen Kanäle leiten und nicht eine sterbende Bananenindustrie mit Millionensummen künstlich am Leben halten.
Endlich aufwachen und nicht auf Wunder hoffen.
Innerhalb der nächsten vier Jahre sollte es möglich sein, die Landwirtschaft so weit zu stärken, dass etwa die Hälfte des Bedarfes von der Insel selbst gedeckt wird. Das würde eine wesentlich geringere Abhängigkeit von anderen Märkten sowie ein gesichertes Einkommen für die Bauern bedeuten. Nur so könne man die junge Generation animieren, auf brach liegende Felder zurückzukehren. „Natürlich stehen wir in direkter Konkurrenz mit Anbietern aus dem Ausland, die zu günstigen Preisen produzieren können. Aber würde die Landwirtschaft bei uns gut durchdacht, wären vielleicht einige Produkte immer noch teurer, andere dafür wiederum billiger, weil der Transport wegfällt“, schätzt der Aspa-Vorsitzende. Voraussetzung sei allerdings eine gute flächendeckende Planung. „Wenn ich einem Hotelier heute frischen Salat anbiete, aber morgen keinen habe, wird er auf verlässlichere Lieferanten zurückgreifen. Haben wir aber ständig Nachschub an frischem Salat, haben wir auch eine Chance, uns als Lieferanten zu etablieren“, meinte er weiter.
Das meint also der Präsident des Bauernverbandes Aspa, Miguel Martín, und fordert in einem persönlichen Gespräch mit der Inselpräsidentin von La Palma, Guadalupe González Taño schnelle Maßnahmen. Das ganze Interview können Sie im kanarenexpress.com nachlesen.
Reichlich spät für einen Bauernverband. Die palmerische Landwirtschaft wurde in den letzten 15 Jahren sträflich vernachlässigt, wohl auch weil der Bauernverband geschlafen hat. Konnte in früheren Jahren die Insel sich noch selbst ernähren und landwirtschaftliche Produkte -nicht nur Bananen- exportieren, so müssen heute als Beispiel Kartoffeln, aus Irland und Israel eingeführt werden. Ein Armutszeugnis wohl wissend, daß auf La Palma dreimal pro Jahr eine Kartoffelernte möglich ist.
Investiert wurde stattdessen in glotzige Prestige-Bauprojekte und in den Tourismus. Gut - das hat Arbeitsplätze geschaffen, aber nur für eine begrenzte Dauer. Heute ist man aus der Not heraus, bei über 30% Arbeitslosigkeit bleibt auch nichts anderes übrig, schlauer geworden und wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen.
Nun nützt jammern und bedauern nicht viel, - anpacken und zwar schnell, heißt jetzt die Devise. Aufgegebene und brachliegende Felder wieder bewirtschaften, Wasser steht genügend zur Verfügung, Klima und Wetter sind auch optimal- und zumindest die Palmeros selbst wieder mit eigenproduzierten Lebensmittel versorgen. Spätere Exportmöglichkeiten auf die restlichen Kanarischen Inseln nicht ausgeschlossen.
Das noch zur Verfügung stehende Geld in die richtigen Kanäle leiten und nicht eine sterbende Bananenindustrie mit Millionensummen künstlich am Leben halten.
Endlich aufwachen und nicht auf Wunder hoffen.
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Mittwoch, 7. September 2011
Internationaler Airport La Palma
Groß, größer, International .... da bleibt mir die Spucke weg!
Seit einigen Wochen nun ist unser neuer Flughafen in Betrieb. Jetzt hatte ich mal Gelegenheit das ganze Bauwerk näher unter die Lupe zu nehmen.
Ein riesiger Zweckbau, dunkel gefließt und ohne Flair. Wehemütig denkt da man gerne an den kleinen alten Flugplatz zurück. Der hatte noch Ausstrahlung und verkörperte einfach La Palma.
Dieses neue Monstrum mit 24 Abfertigungsschaltern liese sich auch nach Kuala Lumpur, Duisburg oder Mogadischu verpflanzen. Er versprüht kein Gramm Individualität mehr. Welch einfallsloser Architekt hat nur dieses Ding geplant, - oder wurde nur die Planungskopie eines X beliebigen anderen Flugplatzes aus der Ablage geholt. Das ist mein erster Eindruck ... Entschuldigung.
230 Millionen Euro wurden verbaut, für einen Flugplatz mit einem Durchgangsvermögen von 3 Millionen Fluggästen im Jahr. Unser derzeitiges Fluggast-Aufkommen liegt gerade mal bei 900.000. Gebaut für die Zukunft hört man die rechtfertigenden Politiker erzählen. So mancher hatte wohl einen zu euphorischen Traum oder lebt in einer unrealen Scheinwelt.
Was willst Du - der Strom wird ökologisch mit Windrädern erzeugt! Dem kann ich nur entgegnen, daß es dies bereits früher beim alten Flugplatz gab und nicht mit den 230 Mill. neu erbaut werden mußte.
Ein Gewirr von Parkplätzen in den Katakomben unter dem Areal. Die Stellplätze und Ausfahrten auf einen Smart oder kleiner zugeschnitten. Das mag wohl die liebe Zukunft sein. Es fehlt jetzt nur noch eine Tram- oder Zuganbindung.
Es drängt sich der Gedanke auf, - ob das Planungsteam überhaupt vor dem Baubeginn einmal auf La Palma war oder ob unser Inselchen wieder einmal mit Palma de Mallorca verwechselt wurde.
Still und leise wird im Hindergrund unsere alte Idendifikation, der alte Flugplatz, abgerissen. Was bleibt sind nur nostalgische Erinnerungen und ein paar Fotos.
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Flugplatz
Dienstag, 6. September 2011
Palmerische Gartenbank selbst gebaut
Geschafft... das waren nun vier Wochen harte Arbeit. Wer hat schon zuhause eine eigene spanische Gartenbank, mit ergonomisch geformten Rückenteil. Dazu nach eine ganze Placeta mit vielen funkelnden Steinchen.
Es war schon immer der Wunsch meiner Frau solch ein Prachtexemplar im Garten zu haben.
Die Idee lieferte zweifellos Cesar Manrique und Luis Morera, unser Inselkünstler, allerdings in abgewandeltem "Botazo-Stil".
Erst die vielen kleinen Nuancen von Strandsteinchen und Glaselementen machen die Placeta richtig interessant.
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Samstag, 3. September 2011
Die Arbeit eines Astronomen auf La Palma
Seit 1982 haben wir auf La Palma das Observatorio Astrofisico auf unserem höchsten Berg, dem Roque de los Muchachos. 19 Nationen sind mit ihren Teleskopen vertreten. Seit zwei Jahren ist auch das weltgrößte Teleskop "Grantecan" in Betrieb. Inzwischen zählt La Palma, nach den Anden in Chile, zu einem der bedeutensten Forschungs- und Beobachtungsplätzen auf diesem Globus.
Kaum einer weiß, was die Wissenschaftler und Astronomen dort oben eigentlich genau machen und wie der Tagesablauf eines Astronomen so aussieht.
Paul Beck am Observatorium Roque de los Muchachos. Im Hintergrund das Gebäude des Mercator Teleskops, in dem er auch dieses Mal für zwei Wochen arbeiten wird. Sein Fototagebuch finden Finden Sie hier.
Kaum einer weiß, was die Wissenschaftler und Astronomen dort oben eigentlich genau machen und wie der Tagesablauf eines Astronomen so aussieht.
Paul Beck am Observatorium Roque de los Muchachos. Im Hintergrund das Gebäude des Mercator Teleskops, in dem er auch dieses Mal für zwei Wochen arbeiten wird. Sein Fototagebuch finden Finden Sie hier.
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Freitag, 2. September 2011
Diebstahl von Vulkan- Überwachungsanlage
Es grenzt schon an Dummheit, - oder besser an vorsätzliche und bewusste kriminelle Energie, eine Überwachungsanlage zur Messung der Vulkanaktivität abzubauen und zu stehlen. Steht diese Anlage doch nicht zum Selbstzweck, sondern zum Schutze der Bevölkerung und der rechtzeitigen Warnung vor einem Vulkanausbruch, an der exponierten Stelle.
Geschehen ist dies nicht auf El Hierro sondern auf La Palma. Auch hier gibt es aktive Vulkane die ständig überwacht werden müssen.
Gestohlen wurde das 35 000.- € teuere Überwachungsgerät auf dem Pico Birigoyo im Cumbre Vieja Gebiet. Es misst diffuse Emissionen von Kohlendioxid, die ständig aus der Vulkan Oberfläche austreten und ein wichtiger Parameter für die Frühwarnung der Einwohner darstellen.
Das zuständige Technologische Institut ITR appeliert an den Täter, das entwendetete Gerät umgehend zurück zu geben, da es für ihn keinen großen Nutzen darstellt. Vielleicht möchte der Dieb in seinem Vorgarten eine eigene Vulkan Frühwarn-Anlage errichten. Dies würde jedoch nicht lange unentdeckt bleiben. Eine psychatrische Untersuchung des Täters wäre sicher dann auch angebracht.
Geschehen ist dies nicht auf El Hierro sondern auf La Palma. Auch hier gibt es aktive Vulkane die ständig überwacht werden müssen.
Gestohlen wurde das 35 000.- € teuere Überwachungsgerät auf dem Pico Birigoyo im Cumbre Vieja Gebiet. Es misst diffuse Emissionen von Kohlendioxid, die ständig aus der Vulkan Oberfläche austreten und ein wichtiger Parameter für die Frühwarnung der Einwohner darstellen.
Das zuständige Technologische Institut ITR appeliert an den Täter, das entwendetete Gerät umgehend zurück zu geben, da es für ihn keinen großen Nutzen darstellt. Vielleicht möchte der Dieb in seinem Vorgarten eine eigene Vulkan Frühwarn-Anlage errichten. Dies würde jedoch nicht lange unentdeckt bleiben. Eine psychatrische Untersuchung des Täters wäre sicher dann auch angebracht.
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Mitbringsel aus La Palma blüht in Pfäffingen
Alles Banane im Ammertal. Ein Reportage aus dem schwäbischen Tagblatt - Pfäffingen. Auf den Kanarischen Inseln fiele sie nicht weiter auf. Im Ammertal, genauer gesagt in Pfäffingen, ist eine Bananenstaude im Garten allerdings eine echte botanische Rarität. Auf stolze fünf Meter Höhe bringt es die tropische Pflanze, die das Ehepaar Erika und Willy Aicheler vor 15 Jahren von einem Urlaub in La Palma mitgebracht hatten.
Doch in diesem Jahr blüht die Staude nun schon zum fünften Mal. Ihre Bananen müssen die Aichelers allerdings weiter kaufen. Denn die Pflanze setzt erst so spät im Jahr Blüten an, dass die Früchte vor dem Beginn der kalten Jahreszeit im Ammertal nicht mehr reif werden. Zum Orginalbericht Tagblatt.de
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