Kanaren News (El Hierro-La Gomera-La Palma)

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Sonntag, 28. Dezember 2008

Teatro Circo de Marte in Santa Cruz de La Palma







Ende Oktober wurde ja das renovierte Teatro Circo de Marte im Herzen von Santa Cruz de La Palma eingeweiht. Nun hatte ich erstmals die Gelegenheit die Baulichkeit etwas näher zu inspizieren.
Das Teatro liegt zwei Seitenstrassen oberhalb der O`Dally und ist über die Verbindungstreppenwege recht schnell in 5 min. zu erreichen. Mit dem PKW kommt man wohl auch dorthin, -aber es stehen keine Parkmöglichkeiten zur Verfügung-, also nicht zu empfehlen. Im Teatro selbst können keine Eintrittskarten für Veranstaltungen erworben werden. Dem Teatro gegenüber, in einer Art "Garage" ist die Vorverkaufsstelle und Abendkasse. Geöffnet von 12°°-14°° und 18°°-21°°. Der Teatroinnenbereich macht einen für La Palma großzügigen Eindruck mit verwinkelten Seitengängen zu den einzelnen Terrassen. Fachkundiges und gutgekleidetes Personal leitet den Besucher zu seinem Sitzplatz. Eine stilvolle Einrichtung mit einigermassen bequemen Stuhlreihen und verschnörkelten Geländer schaffen das richtige Ambiente. Der oberste Terrassenbereich ist sehr eng bestuhlt und eigentlich nur für kleinwüchsige Menschen zu empfehlen, zudem ist von dort die Sicht auf die Bühne stark eingeschränkt. Die Akustik ist im gesamten Teatro optimal.
Fazit: Ein gelungener Theaterumbau (nach mehr als 25 Jahren Renovierungszeit auch zu erwarten) mit Stil und einen Besuch auf jeden Fall wert.



Sonntag, 14. Dezember 2008

Ausserirdische auf den Kanaren


Auf neusten Aufnahmen von Google Earth ist im Südosten der Kanareninsel Lanzarote, in der Nähe des Barranco de la Higuerre am Fuße des Gebirgszuges Los Ajaches ein rund 100 Meter langes, künstlich erschaffenes Bodenbild zu erkennen. Woher diese Geoglyphe stammt, ist bislang noch unbekannt. Zu Beginn der Entdeckung wurde auf unterschiedlichen Internetseiten darüber spekuliert, ob es sich um eine bislang unbekannte Scharrzeichnung der Guanchen handeln könnte. Diesen Spekulationen widerspricht der Kanaren-Experte Prof. Harald Braem (Auf den Spuren der Ureinwohner - Ein archäologischer Reiseführer für die Kanaren) gegenüber "grenzwissenschaft-aktuell.de" und erklärte, dass "auf den Kanaren keinerlei große Zeichen bekannt (sind), wie sie z. B. in Südamerika (Bsp.: Nazca, Peru) vorkommen." Wie auch anderen kontaktierten Kennern der Insel und ihrer Kultur, darunter auch Carlos Müller (Die kanarischen Inseln - Reisen durch die Zeit), war auch Braem das Bodenmuster bis zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt.
Weitere Recherchen ergaben, dass das Muster nicht nur auf den "Google Earth"-Aufnahmen (die hier auf 2008 datiert werden), zu sehen ist, sondern mindestens seit 2006 von verschiedenen Lanzarote-Touristen gesehen und fotografisch dokumentiert wurde.Auch das Magazin "Esencia21" (esencia21.wordpress.com) hatte sich der Sache bereits im vergangenen Oktober angenommen und von Google Earth unabhängige Satellitenbilder der Insel überprüft. Dabei zeigte sich, dass das Bodenbild der Los Ajaches auf Satellitenaufnahmen der Online-Karten des Sistema de Información Geográfica de parcelas agrícolas (SIGPAC) des spanischen Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft und Meer (MAPA), die - anhand abgebildeter baulicher Maßnahmen an anderen Orten der Insel ersichtlich - maximal fünf Jahre alt sein können, noch nicht vorhanden war. Weiterlesen hier .....

Montag, 10. November 2008

Der Schuhdesigner von La Palma- Manolo Blahnik


Seine ersten Schuhe schuf er für seinen Hund. Manolo Blahnik, derzeit wohl der berühmteste Schuhdesigner der Welt, hatte schon als Kind eine Leidenschaft für schöne Fußbekleidung, und so verpasste er seinem Foxterrier Cartucho Stiefel aus Silberfolie. «Ich nahm das Papier aus Schokoladenverpackungen», erinnert sich der 1942 auf den Kanarischen Inseln geborene Designer.

Der spanische Schuhdesigner Manolo Blahnik, der 1942 als Sohn einer spanischen Mutter und eines tschechischen Vaters geboren wurde, die in Santa Cruz de La Palma im Osten der Kanaren-Insel La Palma eine Bananenplantage bewirtschafteten, lernte aber von seiner Mutter immerhin, wie man aus Stroh und leichtem Stoff Espandrillos fertigt. Eigentlich sollte er Diplomat werden. Schon nach einem Semester Jura und Politik in Genf cancelte er und studierte Literatur und Architektur. 1965 ging er an die Kunsthochschule in Paris. Einige Jahre später zog er nach London, er zeichnete und arbeitete gelegentlich als Designer.
Paloma Picasso, die er in Paris kennen gelernt hatte, verwies ihn 1971 an die damalige Chefredakteurin der amerikanischen ‘Vogue’, Diana Vreeland in New York. Sie war von seinen Zeichnungen begeistert (how amusing) und überzeugte ihn davon, Schuhdesigner zu werden. Manolo Blahnik, High Heels für die Reichen und Schönen.
Blahnik begann gleich mit der Arbeit, zunächst als Designer der Damenschuh-Kollektion des damals bekannten britischen Modemachers Ossie Clark. Schon 1974 war er als erster Mann auf dem Titelblatt der britischen ‘Vogue’ zu sehen.
1977 kaufte er Zapata und leitete das Geschäft mit seiner Schwester Evangelina. 1978 hatte er sein erstes Geschäft auf der New Yorker Madison Avenue. Außerdem entwarf er Schuhe im Auftrag so bekannter Designer wie Jean Muir oder Elio Fiorucci - und später auch für Calvin Klein, John Galliano, Bill Blass, Carolina Herrera und Oscar de la Renta.
Aber nicht sein langes Lebenswerk brachte ihm den großen Ruhm - was zeigt, wie Schuhe von der Öffentlichkeit mit Füßen getreten werden. Erst die Fernsehserie ‘Sex and the City’ machte ihn weltbekannt. Carrie Bradshaw, die schuhverrückte Hauptfigur der Serie, trifft in einer Folge auf einen Dieb und sagt: “Bitte, nehmen Sie meine Fendi-Tasche, nehmen Sie meinen Ring und meine Uhr, aber nehmen Sie mir nicht meine Manolo Blahniks.” Der Dieb nahm die Schuhe - und seitdem waren auch Millionen Fernsehzuschauerinnen hin und weg.
Seitdem gilt der Mann, für dessen Kreationen man durchaus 500 bis 1500 Euro zahlen muß, als der Designer filigraner Schuhkreationen schlechthin. Und die Bezeichnung ‘Manolos’ wurde zum Inbegriff schöner High-Heels und Frauen wie Bianca Jagger, Prinzessin Diana, Paloma Picasso oder Madonna, Naomi Campbell und Kate Moss gehören zu seinen Stammkundinnen.

Montag, 3. November 2008

Glanzvolle Wiedereröffnung des Teatro Circo de Marte


Ende Oktober wurde das neue und alte Teatro Circo de Marte (Zirkus des Mars) im Herzen von Santa Cruz de La Palma eingeweiht. Prominenz aus Nah und Fern wohnten dieser Zeremonie bei. Inzwischen gibt es auch eine eigene Webseite des Theaters mit Programmvorschau und Innenansichten unter http://www.teatrocircodemarte.es/

Dienstag, 16. September 2008

Teatro Circo in Santa Cruz de La Palma öffnet nach 21 Jahren wieder


Das Stadttheater "Circo de Marte" im Herzen unserer Inselhauptstadt Santa Cruz eröffnet nach 21 Jahren wieder seine Pforten.

Am 25.Oktober 2008 soll es so weit sein. Nach jahrelangen Umbauarbeiten und Finanzierungsproblemen hat man es endlich geschafft. Eine bereits 2007 vorgesehene Wiedereröffnung musste verschoben werden. Über 6 Millionen Euro waren notwendig um dieses Traditionstheater so auszustatten um allen Ansprüchen gerecht zu werden. Mit seinen 500 Sitzplätzen soll es dann wieder der Kulturmittelpunkt für Santa Cruz und die ganze Insel La Palma werden. Ein umfangreichen Eröffnungsprogramm wird zur Zeit ausgearbeitet. Vorgesehen sind "Carmen" von Bizet und die "Entführung aus dem Serail" von Mozart.

Mittwoch, 11. Juni 2008

Moderne Kunst



Auch moderne Kunst ist auf La Palma allgegenwärtig. Ob das die rostigen Monumente in Brena Alta und El Paso sind oder die Placeta Glorieta in Todoque. Für Kunst hat man auf der Insel immer etwas übrig. Diese Steinfiguren aus dem heimischen Lava-Basalt stehen am neuen Mirador "Risco Alta" an der Hauptstraße Flugplatz - Santa Cruz, direkt oberhalb von Los Cancajos. Im übrigen hat man von hier einen schönen Überblick über unser Touristenzentrum.

Samstag, 31. Mai 2008

Clasica Oldtimertreff La Palma Bonita



Der 2. Clasica La Palma Bonita Oldtimertreff fand am 30. und 31.Mai 2.008 in Brena Baja statt. Treffpunkt und Start zur Inselrundfahrt war der große Parkplatz im Touristenzentrum Los Cancajos. Über 60 betagte "Oldtimer" waren am Start. Wenn man von Oldtimern spricht, werden hier Fahrzeuge verstanden die selten mehr als 60 Jahre auf den Buckel bringen. Also keine wirklichen Oldtimer. Die Besitzer sind Liebhaber von nostalgieschen Automodellen und kommen von den gesamten kanarischen Inseln. Ziel und Ehrung ist am Spätnachmittag in Santa Cruz de La Palma.