Kanaren News (El Hierro-La Gomera-La Palma)

Mittwoch, 28. März 2012

Magic Teleskope von La Palma entdecken Energiebündel



Das Kraftwerk im Krebsnebel
Wie die Max-Planck-Gesellschaft mitteilt, messen die Magic-Teleskope die bisher höchsten Energien in der Gammastrahlung eines Pulsars und stellen die Theorie in Frage
Der Pulsar im Zentrum des berühmten Krebsnebels ist ein wahres Energiebündel. Das haben jetzt die beiden Magic-Teleskope auf der kanarischen Insel La Palma bestätigt.

Sie beobachteten den Pulsar im bisher schwer zugänglichen Bereich der Gammastrahlen von 25 bis 400 Giga-Elektronenvolt (GeV) und fanden, dass er tatsächlich Pulse mit der maximal messbaren Energie bis zu 400 GeV aussendet – mindestens 50-mal mehr als von Theoretikern erwartet. Das aber bringt die Astrophysiker in Erklärungsnot: „Dahinter muss ein Prozess stecken, den wir noch nicht kennen“, sagt Razmik Mirzoyan, Projektleiter am Max-Planck-Institut für Physik.

Der Neutronenstern im Krebsnebel ist einer der bekanntesten Pulsare. Er dreht sich 30-mal pro Sekunde um die eigene Achse und besitzt ein Magnetfeld, das mit 100 Millionen Tesla mehr als 1000 Milliarden Mal stärker ist als das irdische. Der Pulsar versorgt den berühmten Krebsnebel, der sich etwa 6000 Lichtjahre von der Erde entfernt im Sternbild Stier befindet, mit Energie. Sowohl der Pulsar als auch der Nebel sind Überreste einer Supernova, die im Jahr 1054 explodierte und sich eine Zeitlang dem bloßem Auge sogar am Taghimmel zeigte - weiterlesen.

Montag, 19. März 2012

Teleskop der Superlative weckt große Begierden

So tituliert Welt-Online ihren Artikel in der neuesten Ausgabe.
Galaxienjäger: Mit dem Gran Telescopio Canarias auf der kanarischen Insel La Palma können Forscher in bislang unerreichte Tiefen des Universums blicken. Es steht in 2400 Meter Höhe auf dem Roque de los Muchachos, denn in großen Höhen und an verlassenen Orten herrscht bessere Sicht.
Die nächste Generation ist bereits in Planung.
Das Radioteleskop SKA soll alle vorangegangenen Geräte weit übertreffen
Es ist die größte Teleskopanlage der Welt: Das "Square Kilometre Array" soll bis zum Urknall blicken. Nun ist ein Kampf um den Standort des Prestigeprojekts entbrannt.

Geplantes weltgrößtes Radioteleskop
Foto: dpa
                               
Alle beteuern, es gehe nur um die Wissenschaft. Doch das Ringen zwischen Südafrika und Australien um den künftigen Standort der größten Teleskopanlage der Welt, kurz SKA genannt, ist in Wahrheit hochpolitisch.
Das "Square Kilometre Array" soll 50-mal sensitiver und 10 000-mal schneller sein als die derzeit besten Teleskope, kündigen die Organisatoren an. Es soll fast bis zum Urknall zurück ins Universum blicken, Millionen Galaxien abbilden und Mysterien des Alls klären helfen, die jetzt noch unlösbar scheinen. - weiterlesen in Welt-Online

Mittwoch, 7. März 2012

Vom Allgäu Airport nach La Palma

Mit der neuen Marke flytouropa starten vom Allgäu Airport endlich wieder Flüge nach Berlin und Hamburg. Seit der Einstellung der innerdeutschen Airberlin-Flüge war der Wunsch nach Wiederaufnahme mehrfach geäußert worden - dieser wurde nun erhört. Das berichtet B4B Schwaben in seiner neuesten Ausgabe.
„Wir freuen uns sehr, unseren Gästen wieder innerdeutsche Verbindungen anbieten zu können“, betonte Ralf Schmid, Geschäftsführer des Allgäu Airport. Seit der Einstellung der innerdeutschen Airberlin-Flüge sei der Wunsch nach Wiederaufnahme tausendfach – und nicht zuletzt auf einer eigenen Facebookseite – geäußert worden. „Mit diesen Strecken können wir auch zur Stärkung der heimischen Wirtschaft und des Tourismus beitragen“, erklärte Schmid.
Nach Urlaubsfliegern, jetzt auch innerdeutsche Flüge
Nach dem Angebot von Pauschalreisen ab Memmingen in die Urlaubsregionen Gran Canaria und La Palma, Zypern, ins ägyptische Hurghada und in die türkische Ferienmetropole Antalya, erweitert die touropa touristik GmbH & Co. KG nun ihr Angebot um die beiden innerdeutschen Flüge. „Berlin und Hamburg standen schon lange als Destinationen ganz oben auf der Wunschliste“, erklärte Unternehmens-Geschäftsführer Georg Eisenreich bei einer Pressekonferenz am Allgäu Airport. Beide Metropolen liegen bei Geschäftsleuten und Städtereisenden hoch im Kurs. Umgekehrt stellen die neuen Flüge für die Städter eine attraktive Verbindung ins Allgäu dar, das sowohl als Wirtschaftsraum wie als touristisches Ziel punktet.
Attraktive Flugzeiten für Geschäftsreisende und Städtetouristen
Mit 68 Sitzplätzen geht es ab dem 11. Juni 2012 täglich außer Samstag von Memmingen jeweils nach Berlin und Hamburg und zurück. Die Flugzeit beträgt eine Stunde 45 Minuten, die Flugpreise können aus drei Preiszonen gewählt werden. Der Service auf den innerdeutschen Flügen beinhaltet eine Getränkerunde mit alkoholfreien Drinks, Kaffee, Tee und einen Snack, serviert von zwei Flugbegleiterinnen.
Nach Berlin geht es montags, mittwochs und freitags um 6.05 Uhr, (Berlin-Memmingen um 8.15 Uhr), dienstags und donnerstags um 11.55 Uhr (Rückflug 14 Uhr). Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag wird Berlin zusätzlich noch um 18.05 Uhr angeflogen, retour um 20.15 Uhr.
Nach Hamburg startet die Maschine ab Allgäu Airport Dienstag und Donnerstag um 6.20 Uhr (Rückflug 8.35 Uhr) und um 17.55 Uhr (retour 20.10 Uhr), Montag, Mittwoch, Freitag um 11.35 Uhr (Rückflug 13.50 Uhr). Sonntags geht es um 13.35 Uhr ab Memmingen in die Hansestadt (retour 15.50 Uhr)
„Die Tagesrandverbindungen zusammen mit den Mittagsabflügen ermöglichen es vor allem Geschäftsleuten, die Aufenthaltsdauer flexibel zu gestalten und die Zeit intensiv zu nutzen“, erklärt Eisenreich. „Aber auch für Städtetouristen sind diese Flugzeiten sehr attraktiv.“ - weiterlesen.