Kanaren News (El Hierro-La Gomera-La Palma)

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Sonntag, 5. Januar 2014

Krippen, Schiffe und der Strand

NEWS:


Nicht der Weihnachtsbaum sondern die Weihnachtkrippe hat hier Tradition. In vielen Häusern, öffentlichen Gebäuden - wie hier in unserem Inselheiligtum der "Santuario Virgen de Las Nieves" oberhalb von Santa Cruz de La Palma, sind Krippen aufgebaut. Dieses Jahr im Zeichen der "Crisis" sind die Weihnachtkrippen etwas kleiner und bescheidener ausgefallen. Der Höhepunkt ist der "Reyes Magos", der Dreikönigstag am 6. Januar. Am Vorabend bereits finden in den Städten und Pueblos festliche Umzüge mit den Drei Königen und ihrem Pagen statt. Die ungeduldigen Kinder am Straßenrand überreichen hier ihre Wunschzettel. In der Nacht auf den Dreikönigstag bringen dann die Könige die Geschenke.
Aber nur, wenn noch eine wichtige Voraussetzung erfüllt wird:
Vor die Türe muss noch ein Schälchen mit Wasser für die Kamele und eine Schale mit Obst zur Stärkung der Drei Könige bereit gestellt werden.
Am 5. Januar ist hier, der in Deutschland vergleichbare "Heilige Abend", und der Dreikönigstag der höchste Festtag des Jahres, mit einem Festbraten und Zusammensein mit der Familie.

Arbeitslosenquote sinkt

Einen kleiner Lichtblick verzeichnet die Arbeitslosenstatistik für den Monat Dezember 2013. Spanienweit ging die Zahl der Arbeitslosen um 107.570 gegenüber dem Vormonat zurück. Dies mag mit dem Weihnachtsgeschäft und den größeren Touristenströmen zusammen hängen.
Die Arbeitslosenquote liegt aber immer noch über 26 %. 4,7 Millionen Menschen sind ohne Arbeit.

Auf La Palma wird diese Zahl noch gedopt. Über 30 % oder 10.764 Palmeros sind ohne Job. Bleibt einmal abzuwarten, ob im Januar 2014 dieser Trend fortgesetzt werden kann oder ob es blos ein kurzer Lichtschimmer war.
Positive Meldungen sind in der Krisenzeit wie Balsam für die Seele. Zu trüb war auch das vergangene Jahr. Etwas Optimismus hellt jetzt in der Weihnachtszeit das am Boden darbende Gemüt etwas auf.
Gerade die, die den Karren vor Jahren an die Wand gefahren haben, brüsten sich jetzt mit "ihren Erfolgen". Dies scheint aber in allen Politikerriegen so üblich zu sein.
 
Die Playa vor Santa Cruz macht Fortschritte

Fleißig wird gebaut, auch wenn es nicht viele neue Arbeitsplätze gebracht hat. Irgendwie schafft man es aber auch mit geringem Personaleinsatz die zur Verfügung stehenden 34 Millionen Euro aus Madrid zu verbetonieren - und die sind inzwischen verbraten. Fehlt dann nur noch der Sand. Der Sturmtaucher dürfte inzwischen "Ausgebrütet" haben, so daß jetzt die 6.000 Wagenladungen Sand am Nogales Strand geholt werden können. Geht aber auch nicht - die Winterbrandung ist zu stark. Erst ab Mitte März kann dieses Vorhaben anlaufen - so die Information aus dem Ayuntamiento von SC. Ob man die für den Transport die notwendige eine Million Euro bereits aufgetrieben hat, ist nicht zu erfahren. Notfalls muss halt ein weiteres schutzwürdiges Tierchen in Nogales seine Eier ablegen.


Kreuzfahrt Tourismus

Mehr Kreuzfahrtschiffe denn je, laufen in diesem Winter unseren Hafen in Santa Cruz de La Palma an. Deutsche, Engländer, Italiener, Franzosen und Skandinavier drängt es auf die Insel.
Alle wollen La Palma - die Isla Bonita, sehen.

Die Tagesgäste stürmen vor allem in die bequem zu Fuß erreichbare Hauptstadt. Wie in einem Ameisenhaufen schwappen die Besucher durch die O`Dally. Hier ein kleines Souvenir und dort eine Tasse Kaffee und natürlich Alles für die Lieben zu Hause auf dem Foto festgehalten. Um 17.00 Uhr ist der Spuk dann wieder vorbei.

Viel Geld wird nicht zurück gelassen - aber die Hoffnung, dass genau diese Gäste animiert wurden ihren nächsten Urlaub nicht wieder auf einem Kreuzfahrtschiff, sondern für eine oder zwei Wochen direkt auf unserem Inselchen zu verleben.
Dann wird auch die Kasse besser klingeln.
Das ist Promotion und kostenlose Werbung. Nur sollten so manche Cafés und Bar´s an diesen Tagen auch ihre normalen Preise beibehalten. Der Gast ist nicht blöd und merkt das. Das ist dann Negativwerbung und schadet mehr.

Was zum Jahresende im Hafen los war, das habe ich in diesem Video festgehalten:   

Dienstag, 10. Dezember 2013

Es kommt noch heftiger - Warnstufe "ROT"


Da können wir uns aber auf einiges gefasst machen. Die AEmet hat soeben die höchste Warnstufe "ROT" ausgerufen.
Sie gilt ab heute 18.00 Uhr und dauert bis Mittwoch um 9.00 Uhr an. Extremregen von 60 l/Std. und bis zu 180 Liter in 12 Stunden werden in der neuesten Prognose vorher gesehen.  Sturmspitzen bis 100 km/h, Gewitter und starke Brandung im Küstenbereich runden den ganzen Mix ab.
Dinge, die wir in diesem Extrem hier sicher nicht brauchen. Einige internationale Flüge sind heute Morgen noch abgefertigt worden. Alle insularen Flügen zu oder von anderen Nachbarinseln sind komplett gestrichen.
Auch alle Schulen auf der Insel stellen ihren Betrieb zunächst bis Donnerstag ein.



Im Hafen liegt zur Zeit noch die MSC Armonia (Foto von 11.00 Uhr). Ob sie im Hafen liegen bleibt oder Schutz auf dem offenen Meer sucht, ist noch unklar. Der Besuch der AIDAvita am Mittwoch wurde bereits abgesagt.
Nun darf auch unsere neue Playa Befestigungsanlage -hier auf dem Foto im Hintergrund- ihre erste Bewährungsprobe bestehen. Bei Südwind und hoher Brandung können die Wellen fast ungehindert die Schleusenöffnung passieren.


Freitag, 12. April 2013

Die Königin der Meere

NEWS:

Das Kreuzfahrtschiff die "Queen Elizabeth" besuchte heute La Palma. Es ist nicht das größte Schiff - aber wohl der bekannteste Kreuzer. Der Name stand immer schon für Komfort, Tradition und Luxus. Die Schiffstaufe der nun mittlerweile 3. Queen Elizabeth der Cunard Line, fand am 11. Oktober 2010 statt. Bei einer Länge von 294 m, einer Breite von 32 m und 8m Tiefgang fasst sie 2068 Passagiere und 1045 Besatzungsmitglieder. Die Baukosten betrugen über 500 Millionen Euro. Sie befindet sich seit 7.4. bis 19.4.2013 auf ihrer Kreuzfahrt um die Kanarischen Inseln.
Wer etwas zur Queen Elizabeth Nachlesen möchte hier ein Artikel aus Focus-Online.
 

Wandern auf La Palma (Vulkan Exkursion Mai 2013)

Da die ursprünglich für die Insel El Hierro geplante Mai 2013 Tour, auf September verlegt werden musste, werden wir im kleinen Rahmen vom 5.5. bis 19.5. 2013 hier auf La Palma uns die Vulkane und andere interessante Schönheiten näher unter die Lupe nehmen.

In dieser Zeit organisiere ich 3 bis 4 Tagesausflüge mit dem Schwerpunkt vulkanische Vergangenheit.

Wir schauen uns den jüngsten Vulkan Teneguia im Süden (Ausbruch 1971), unseren Vorzeigevulkan San Antonio, den 1949 ausgebrochenen San Juan und natürlich den größten Senkkrater der Welt, die Caldera de Taburiente an.
Auch ein Besuch der zweitgrößten Sternwarte, dem Observatorium auf unserem höchsten Berg, dem Roque de los Muchachos, evtl. mit Besichtigung einer Forschungseinrichtung von Innen, ist vorgesehen.

Der Besuch in einer Bananenplantage und einer Bananenpackerei, eine Keramikwerkstatt die nach altem Brauch auch heute noch Tontöpfe herstellt oder der Blick über die Schulter eines Zigarrendrehers in einer Puro-Manufaktur.
Auch ein gemütlicher Bodegabesuch mit heimischer Weinprobe steht auf dem Programm. Eine Mischung aus den schönsten und interessantesten Highlights aus meinem Repertoire.
Etwas Wandern, die Natur genießen, Sitten und Bräuche kennenlernen und etwas Fachsimpeln. Einfach ein lockeres Programm ohne Zeitzwänge.

Wer sich noch der Gruppe anschließen möchte, schickt mir bitte eine Mail an La.Palma@web.de.
Falls die genaue Aufenthaltsdauer und das Hotel/Appartement bereits bekannt ist, bitte auch diese Daten. Den näheren Ablauf und die Kosten erhalten Sie von mir dann per Mail.

Dienstag, 12. Februar 2013

Details zum Unglück auf der Thomson Majesty

NEWS:
Nachdem heute Morgen die meisten Palmeros noch in ihren Betten lagen und sich von den Strapazen der vergangenen Nacht erholten, durfte ich bereits meine AIDA Gäste in Empfang nehmen.

Ich habe noch einiges zu den schrecklichen Ereignissen um die Thomson Majesty vom vergangenen Sonntag recherchiert.

Das Schiff liegt auch heute Abend immer noch im Hafen von Santa Cruz de La Palma. Bisher gab es noch keine Freigabe durch Malta. Ob es das nun fehlende Rettungsboot (siehe Foto) oder die grundsätzliche Überprüfung aller vorhandenen Rettungs- einrichtungen ist, kann ich nicht beantworten. Auch sind sicher die örtlichen und kanarischen Kontrolleure für ein derartiges Schiff nicht die richtigen  Prüfer. Evtl. muß auch ein Ersatz-Rettungsboot erst herbei geschafft werden.

 Ein Teil der Gäste wurde heute bereits nach England ausgeflogen. Es kann dann durchaus sein, daß die Majesty mit weniger Gästen starten darf. Die verbliebenen Passagiere wurden mit organisierten Inselausflügen abgelenkt. Die Stimmung auf und vor der Majesty ist wie zu sehen war gedrückt. Nur ein Teil der Gäste hat direkt das Unglück miterlebt

Das abgestürzte Rettungsboot fasst max. 150 Passagiere. Von diesen großen Rettungsbooten gab es insgesamt vier am Außenbordbereich. Die weiteren sind etwas kleinere Boote mit einem Fassungsvermögen von 70 Passagieren.

Die Thomson Majesty war bereits vor Jahren in einen Zwischenfall mit Todesopfern verwickelt. Auf der Fahrt von Barcelona nach Marseille wurde das Schiff von einer "Monsterwelle" getroffen. In den Speisesaal stürzende Wassermassen töteten damals zwei Passagiere.

Das sind die Überreste des verunglückten und von der Guardia Civil sicher gestellten Rettungsboot. Der komplette Aufbau aus Glasfasermaterial wurde durch den Aufprall auf die Wasseroberfläche eingedrückt und zerstört. Dies dürfte auch die Todesursache der Besatzungsmitglieder gewesen sein. Warum sich allerdings so ein Boot im Wasser nicht selbst wieder aufrichtet ist mir ein Rätsel. Für eine Stunde trieb es Kieloben neben dem Mutterschiff auf der Meeresoberfläche.



Ein kurzes Video nach dem Unglück hier von BBC.


Es wird sich nun sicher eine Diskussion um diese Art von Rettungseinrichtungen auf Kreuzfahrtschiffen entwickeln. Auch beim Unglück der italienischen Costa Concordia ließen sich durch die Schräglage nicht alle Rettungsboote zu Wasser lassen. Wenn jetzt sogar die Stahlseile reißen bei einem namhaften Touristikveranstalter liegt doch irgend etwas im Argen. Ist es die Technik oder die mangelhafte Wartung?  Ich möchte nicht sehen wie diese Einrichtungen bei kleineren Reedereien oder bei Fähren dann aussehen.
Das Thema wird uns in Zukunft noch weiter beschäftigen.

Montag, 11. Februar 2013

Tragödie im Hafen von La Palma

NEWS:

14.35 Uhr - die Thomson Majesty liegt immer noch im Hafen von Santa Cruz. Die polizeilichen Ermittlungen sind abgeschlossen. Jetzt ist aber noch die Freigabe von Malta erforderlich. Das Schiff fährt unter der maltesischen Flagge. Nachdem jetzt ein Rettungsboot weniger an Bord ist, muß Malta prüfen, ob trotzdem die Sicherheitsnormen für eine Weiterfahrt eingehalten werden können. Die Passagiere haben bis 15.00 Uhr Ausgang. Im Laufe des Nachmittag soll sich entscheiden was weiter geschieht.


Parallel dazu läuft jetzt gerade nur wenige Hundert Meter entfernt in Santa Cruz der "Dia de los Indianos", das größte Karnevalfest La Palma`s, an. Es ist ein Spagat zwischen Katastrophe und Fiesta. Über 50.000 Gäste werden heute erwartet. Viele Sonderflüge und Fähren sind im Anmarsch. Es war wohl nicht mehr aufzuhalten oder abzusagen. Morgen werde ich näher darüber berichten.



La Palma ist geschockt. Bei einer Rettungs-Übung gestern im Hafen von Santa Cruz de La Palma starben 5 Besatzungsmitglieder. Drei Matrosen wurden verletzt.
Der Unfall ereignete sich auf dem Kreuzfahrtschiff TUI Thomson Majesty, das wie immer regelmässig aus Teneriffa kommend am Sonntag unseren Hafen anläuft. Routinemässig wurde ein Rettungsboot bei ruhiger See zum Test zu Wasser gelassen. 8 Besatzmitglieder waren an Bord. Die Übung war fast abgeschlossen und das Rettungsboot wieder an Bord gehievt, als gegen 12.00 Uhr ein Stahlseil an der Stirnseite abriss. Das Rettungsboot stürzte kopfüber aus ca. 20 bis 25 Meter Höhe zurück auf die Wasseroberfläche. 3 Seeleute die sich bereits außerhalb der Kabine befanden stürzten ins Wasser und erlitten Knochenbrüche und Prellungen. Für die in der Kabine eingeschlossenen 5 Seeleute kam jede Hilfe zu spät. Der nur 300 m entfernt liegende Rettungskreuzer Salvarmar Alphard war nach mehreren Minuten zur Stelle. Er konnte jedoch das Kiel oben treibende Rettungsboot nicht wenden. Die eiligst herbeigerufenen Taucher bargen dann nur noch die Toten.

Die Thomson Majesty mit einer Länge von 207 m und 1498 Passagieren sowie 594 Besatzungsmitglieder sollte eigentlich gegen 16.00 Uhr die Insel Richtung Madeira verlassen. An Bord waren meist Engländer.
Das Schiff blieb im Hafen, da aus Teneriffa eingeflogene Sachverständige erst die genaue Ursache untersuchen müssen.
Es war ein Unfall soviel ist heute bekannt. Näheres wird sicher in den nächsten Tagen noch mitgeteilt.

Für mich, der oft mit Kreuzfahrtschiffen zu tun hat, ist das natürlich eine Tragödie. Bei ruhiger See bei uns im Hafen von La Palma. Ähnlich wird es den vielen Gästen vorkommen die diese Rettungsübung von Bord oder dem Kai miterleben mussten.

Diese Art von Test der Rettungsboote wird von allen Kreuzfahrtschiffen immer wieder im Hafen während der Liegezeit geübt. Oft habe ich dabei zugeschaut. Immer hat es reibungslos geklappt - bis gestern.

Sonntag, 30. Dezember 2012

Großer Hof - die Queen, die Majesty und die Bella

NEWS:
 

Heute großes Stelldichein im Hafen von Santa Cruz de La Palma. Die englische Queen Victoria, die Thomson Majesty und die AIDAbella. Die 2007 in Dienst gestellte 294 Meter lange Queen Victoria unterscheidet sich nicht nur äußerlich von den anderen Kreuzfahrtschiffen, sondern hat für 1990 Passagiere auch 981 Besatzungsmitglieder.
Jede Reise wird von vier Gentleman Dance Hosts begleitet, die ausschließlich dafür da sind, mit alleinreisenden Damen auf den Abendveranstaltungen und den Tanzkursen zu tanzen und sie auf Landausflügen zu betreuen. Die Herren fortgeschrittenen Alters gehen dabei nach festgelegten Regeln vor, so dass eine Gleichberechtigung der Damen gewährleistet ist.

Die Gesellschaft Cunard zählt zu den wenigen Reedereien, die ihre Gäste nach einem Zwei-Klassen-System unterteilen. Diese Vorgehensweise stammt aus der Zeit früherer Transatlantikliner. Die Gäste der gehobenen Klassen werden nach den Namen ihrer Restaurants bezeichnet und speisen in separaten Restaurants, wohnen in luxuriöseren Suiten und verfügen über eine eigene Bar und Lounge. Hier wird, im Gegensatz zum restlichen Schiff, auch Kaviar als Gericht serviert. Die einfache Klasse speist im Britannia-Restaurant, hat aber Zugang zu allen Restaurants an Bord außer den Grills (Quelle: Wikipedia).


Etwas lockerer geht es da schon auf der AIDAbella, die neben der regelmässig hier ankommenden AIDAsol zur Zeit auf einer 10-tägigen Tour über die Kanaren unterwegs ist, zu. Als Clubschiff wird weniger auf Stil oder Kleidung geachtet. 607 Besatzungsmitglieder versorgen hier 2400 Gäste. Es gibt keinen Kaviar dafür aber Selbstbedienung. Es ist auch ein anderes Publikum - jüngere Gäste im Durchschnitt von 38 Jahren, während bei der Queen Victoria das Durchschnittsalter bei 70 und mehr zu finden ist. Auch vom Preis gibt es große Unterschiede. Eine Woche Queen Victoria reicht für mindestens 4 Wochen AIDA Aufenthalt plus Sauna, Wellness und Tagesausflüge. Beide Schiffstypen sind nicht vergleichbar und jeweils auf ein anderes Publikum mit anderen Bedürfnissen und Vorstellungen ausgelegt.
 
Beeindruckend ist es für mich immer wieder vor der steil aufragenden Bordwand zu stehen. Wie ein Hochhaus (Foto) ragen die 14 Decks (in Wirklichkeit sind es nur 13 Decks) in den heute strahlend blauen Himmel von La Palma.
 

In den nächsten Wochen werde ich wieder einmal einige Stunden an Bord sein und einige Schnappschüsse und Eindrücke einstellen. Unsere Gastfreundschaft lassen wir uns etwas kosten. Der erste Eindruck - Sie wissen schon - ist entscheidend. Maria Nieves begrüßt als hübsche Abgesandte unseres Patronato de Turismo jeden Gast persönlich sobald er seinen Fuß auf die Isla Bonita gesetzt hat. Wenn Strelitzien-Zeit ist gibt es eine Blüte, sonst eine mit liebe ausgewählte Platano oder einen Happen Gofio-Gebäck. Heute reichte es nur zu einem bunten Inselplan.

Mittwoch, 28. November 2012

Die Hauptstadt wird gestürmt

Eine Seefahrt die ist lustig


... und sie kommen doch. Trotz der etwas widrigen Wetterbedingungen konnten wir gestern drei Kreuzfahrtschiffe im Hafen von Santa Cruz de La Palma begrüßen. Die AIDAsol oben, links die Oceana und die kleinere Kristina Katarina aus Finnland. Der Hafen war mit Schiffen gefüllt, so daß die Kristina Katarina sogar im Container-Hafen festmachen musste. Fast 6000 Gäste quollen neugierig auf die Insel. Die Besatzungen noch gar nicht eingerechnet.

Standesgemäß werden die Besucher an der Gangway von einem palmerischen Paar in typischer Inseltracht in Empfang genommen. Ab und zu gibt es auch noch Live Folkloremusik oder eine Strelitzia dazu. Der Gast soll gleich den richtigen Eindruck von unserer Insel bekommen - denn der erste Eindruck ist entscheidend. Wenn schon das Wetter nicht mitspielt machen wir es einfach auf diese Art. An diesen Tagen ist es für den Inselbewohner und Residenten empfehlenswert die Hauptstadt großräumig zu umfahren. Wie ein Bienenschwarm ergießen sich die Touristen durch die O`Daly und die angrenzenden Nebenstraßen. Selbst der gewohnte Café solo kann dann nur noch im Stehen mitten im Gewühle getrunken werden.

Außerhalb der Hauptstadt wie hier in San Isidro geht es dann schon etwas gemütlicher und familiärer zu. Auch wenn es hier in 600 m Höhe um einiges kühler ist, entschädigt doch der Anblick der hübschen Puro-Rollerinnen. Die wissbegierigen Gäste können hautnah die Entstehung eines Puro vom Umblatt über die Puppe bis zum Deckblatt Live miterleben. Mit einem frischen Puro in der rechten Hand und links einem Gläschen Mazo Wein lässt es sich so richtig aushalten. In der Manufaktur "El Sitio" wird übrigens zur Zeit eine Sonderkollektion des Format "Churchill" hergestellt und wie unten zu sehen, liebevoll Stück für Stück verpackt. Hecho mano - alles Handarbeit.
... und damit Sie wissen, wann in den nächsten Tagen Santa Cruz besser gemieden werden sollte, die voraussichtlichen Besuchstage der Meeresriesen (zum Vergrößern anklicken).

Dienstag, 6. November 2012

Drei Ozeanriesen zu Besuch

NEWS:


Es geht also wieder. Heute konnten problemlos drei Ozeanriesen im Hafen von Santa Cruz festmachen. Vielmehr hätte an der Hafenmole auch nicht mehr Platz gefunden. Das Foto oben stammt vom Spätnachmittag mit einer aufgelockerten Bewölkung. Am Morgen sah es da noch etwas anders aus. Blitze und Donner mit dosiertem Regen empfing die Besucher. " Ist es bei euch immer so ein Wetter" die erstaunte Frage eines Bayer. "Seid froh, daß ihr überhaupt in den Hafen konntet - mehrere Kreuzfahrtschiffe mussten in den vergangenen Tagen vor der Hafeneinfahrt wieder umdrehen" - meine Antwort. Damit war dieses Thema beantwortet und es wurde ein lustiger Tag.
Wir hatten heute im Hafen die Silver Spirit mit etwas über 900 Gästen, die AIDA Vita mit 1700 und die AIDA Sol mit 2800 Personen incl. der Besatzungen. Also locker über 5000 Besucher für einen Tag mehr auf dem kleinen La Palma.

So ein Ansturm muß natürlich auch logistisch bewältigt werden. Es müssen genügend Busse vorhanden sein, die Fahrtrouten müssen abgestimmt werden, so daß nicht gleichzeitig 10 Busse am gleichen Aussichtspunkt auflaufen. Mit den Museen, Restaurants und Zielpunkten muß bereits im Vorstadium alles abgeklärt sein .. und es hat wie auch in der Vergangenheit wieder gut geklappt. Die Besucher waren trotz des durchwachsenen Wetter zufrieden und das war die Hauptsache. Der Lob der Gäste als Abschluss, ist dann der Honig auf dem trockenen Brot des erschöpften aber zufriedenen Reiseleiter.
 
 

Sonntag, 4. November 2012

Kreuzfahrtschiffe drehen ab

NEWS:

Bereits zum zweiten Mal in dieser Woche haben Kreuzfahrtschiffe kurz vor der Hafeneinfahrt
gestoppt und abgedreht. Am Dienstag die AIDAsol und heute morgen die AIDAbella und die TUI-Thomson Dream. Es war den Käpitänen einfach zu mulmig die gefährliche Hafeneinfahrt in Santa Cruz zu durchfahren. Gefährliche Unterströmungen vor allem bei Südwind waren wohl die Gründe. Der Wille war da, aber die Sicherheit des Schiffes und der Passagiere geht einfach vor. Der Wind ist auf der Insel heute zwar ruhig und es regnet auch bisher nicht, aber das Meer ist aufgewühlt. Wollen wir nur hoffen, daß am kommenden Dienstag der Besuch der AIDAsol und ihres Schwesterschiffes AIDAvita und der Silver Spirit nicht auch wieder buchstäblich ins Wasser fällt.

Nach den Wetterprognosen von AEmet sieht es nicht gut für Dienstag aus. Warnstufe "Orange" für die ganze Insel. Diesmal nicht wegen des Windes, sondern wir erwarten Starkregen. Als hätte es nicht schon genügend geregnet - aber Petrus hat noch kein Einsehen. Das hindert die Schiffe wohl nicht am Einlaufen, aber die Passagiere am Aussteigen. Wer möchte schon bei diesem "Sauwetter" unsere Insel erkunden und durch angelaufenen Busscheiben in eine nebelverhangene Geisterlandschaft starren mit nur 100 m Sichtweite. Aber alles kann nur besser werden und die Trefferwahrscheinlichkeit unserer Meteorologen lag in den letzten Tagen auch nur bei 50%.
Sind wir also voller Zuversicht.
Am Freitag, den 9.11.12 kommt übrigens die Queen Mary II (9.00 - 18.00 Uhr) von Funchal (Madeira). Dann aber hoffentlich bei Sonnenschein!

Das ist doch gleich ein ganz anderes Ambiente, wenn die Gäste trockenen Fußes unsere Insel betreten können. So bleibt La Palma positiv in Erinnerung und bringt durch den "Dominoeffekt" weitere Kreuzfahrer auf die Insel.

Sie haben übrigens unter dem Artikel auch die Möglichkeit etwas zu schreiben oder einen Kommentar abzugeben.

Dienstag, 30. Oktober 2012

Kein Kreuzfahrtschiff heute

NEWS:
17.25 Uhr - Sturmstärke soll bis 120 km/h zunehmen. Es könnte der tropische Wirbelsturm "Toni" entstehen - Straße zum Roque de los Muchachos und Caldera, sowie alle Wanderwege und Refugien gesperrt - neues Tunnel auch für Gegenverkehr geöffnet - Flugplatz ist nur noch bedingt anfliegbar. Geplant ist auch in Mazo die obere Südstraße zu sperren. Sie soll nur für Rettungsfahrzeuge befahrbar sein.

16.11 Uhr - Schäden im Hafen von Santa Cruz durch Sturm. Überdachungen weggeflogen und Umzäunungen umgestürzt - Gebäudeteile unter Wasser.
- ca. 50 Anwohner in Mazo (Tigalate, Tirimaga, Tiguerote) in Nähe von Barranco vorsorglich evakuiert.



Keine AIDAsol heute am Dienstag. Das Kreuzfahrtschiff kam wohl bis vor die Hafeneinfahrt von Santa Cruz, drehte dann aber wegen der widrigen Windverhältnisse wieder ab. Pünktlich um 6.00 Uhr setzte heute Morgen auf der Ostseite der angekündigte Sturm ein. Seitdem gießt es ununterbrochen. Die Unwetterwarnstufe wurde inzwischen für alle Bereiche von La Palma auf "Orange" gesetzt. Nicht nur Windböen bis 100 km/h sondern auch bis zu 100 Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb von 12 Stunden werden erwartet. Regen pur, wir wollten es so - jetzt haben wir die Bescherung. Die Straßen in Brena Alta und Santa Cruz sind im Augenblick nur mit Vorsicht zu befahren. Überall fliegen und liegen Palmwedel und Steinbrocken auf der Fahrbahn. Es herrscht erhöhte Steinschlaggefahr. Mehrere Verkehrsunfälle konnte ich bereits beobachten. Auch haben sich große Wasserlachen und teilweise richtige Bäche quer über die Straßen und Caminos gebildet.
 

Für die Kinder ist heute schulfrei! In Brena Alta, Brena Baja und Santa Cruz wurden heute und evtl. auch Morgen die Schulen geschlossen. Auch alle öffentlichen Veranstaltungen wurden abgesagt. Im Laufe des Tages soll das Unwetter und vor allem der Sturm weiter zunehmen.

Unsere AIDA hat sich auf den Weg Richtung Fuerteventura gemacht. Zu gut ist wahrscheinlich im Kopf des Kapitäns noch das Debakel von vor 2 Jahren vorhanden. Damals musste die Aida wegen starker Fallwinde vorzeitig die Taue kappen um nicht gegen die Hafenmauer gedrückt zu werden. Die am Spätnachmittag zurückkehrenden 129 Ausflugsgäste durften aus der Ferne ihrem Schiff hinterher winken und für die nächsten drei Tage auf La Palma Gäste bleiben. Alle Fähr- und Flugverbindungen waren unterbrochen.

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Dienstag - AIDA Tag auf La Palma

Jeden Dienstag besucht uns nun im Hafen von Santa Cruz de La Palma die AIDAsol. Der Himmel war leider am letzten Dienstag bewölkt, hatten wir doch hier in den frühen Morgenstunden eines unserer seltenen Gewitter.
Eine kleine Impression dieses Tages habe ich eingestellt. Bild einfach anklicken.


AIDAsol auf La Palma

Freitag, 23. September 2011

AIDAsol erstmals auf La Palma

Nun ist sie wieder da. Die AIDA Flotte mit der neuen AIDAsol ist heute morgen im Hafen von Santa Cruz de La Palma eingelaufen. Das Kreuzfahrtschiff war voll belegt und kam von der Insel Madeira. Das Wetter hätte etwas besser sein können, - es war bewölkt mit leichtem Nieselregen und 22°. Aber die Gäste waren trotzdem gut drauf, - wie fast immer.
Am Abend wird es weitergehen Richtung Teneriffa und die Gäste werden am Samstag nach Deutschland heimfliegen. Jeweils am Samstag ist Schichtwechsel auf Teneriffa, bevor die neue 7-tägige Kanaren Kreuzfahrt beginnt. Am kommenden Dienstag ist wieder La Palma an der Reihe.


In loser Folge möchte ich in den nächsten Tagen beginnend, Ihnen das AIDA Ausflugsprogramm auf La Palma vorzustellen. Es gibt für jeden Geschmack etwas:

Ob Sie einen Halb- oder Ganztagesausflug wünschen, für den ganz sportlichen -, für den eher bequemeren - , für wagemutige Gäste, Naturliebhaber oder Wanderer.
Insgesamt werden rund 20 Tourenprogramme auf unserer Insel angeboten. Hier ist sicher auch etwas Nettes für Sie dabei.
Woher ist das weiss? Seit vielen Jahren begleite ich AIDA-Touren und kann Ihnen daher auch einige Details und Insiderinformationen liefern.

Dienstag, 20. September 2011

AIDA & Co kommen wieder

Ab Freitag, den 23.9.2011 kommen wieder die Kreuzfahrtschiffe nach La Palma. Den Auftakt macht mit der Überführungstour das neue Flagschiff  die AIDAsol von der Reederei AIDA Cruises aus Rostock.


Ab nächster Woche kommt sie dann regelmässig immer am Dienstag im Hafen von Santa Cruz de La Palma an. Die AIDA-Saison dauert bis April 2012 und der Heimathafen wird, wie auch in den vergangenen Jahren, wieder Teneriffa sein.
Jeweils Samstags werden die neuen Gäste auf Teneriffa eingeschifft. Weiter geht es nach Madeira, La Palma am Dienstag, Gran Canaria, Fuerteventura, Lanzarote und wieder zurück am Samstag nach Teneriffa.


Die AIDAsol ist das achte Clubschiff in der Flotte. Es wurde in der Meyer-Werft in Papenburg gebaut und vor wenigen Monaten erst in Dienst gestellt. Mit einer Länge von 252 m, einer Breite von 32 m und einem Tiefgang von 7,20 m bei 71.304 GT, gehört es mit seinen 14 Decks (wenn sie mal Nachzählen sind es nur 13) zu den Riesen der Meere. Das Design der Außenbemalung mit dem Kussmaul (-mund) macht es auf jeden Fall zur Königin der Kreuzfahrtschiffe. Die Motoren von 24.800 kW gleitet es gut 20 Knoten schnell dahin.

Mit 2176 Passagieren und 607 Besatzungsmitgliedern (zus. 2783 Personen) vergrößert es an diesem Tag die palmerische Bevölkerung um 3,4% und natürlich die Touristenzahl um leicht mehr als 100%.


Wir freuen uns, daß nun seit fast 10 Jahren die AIDA`s regelmässig im Winter La Palma anlaufen. Gespannt sind wir mal welche Gäste uns das Schiff dieses Jahr ausspuckt und wer von der alten Crew auf der AIDAsol wieder dabei ist. Nächste Woche werde ich darüber berichten und einige interessante Ausflugtipps zu unserer Insel vorstellen.

Samstag, 18. April 2009

ARD filmt auf La Palma


„Verrückt nach Meer“ heißt die Reportage, die ab Januar 2010 in mehreren Teilen im Deutschen Fernsehen ausgestrahlt werden soll. Mit ihr will man das Leben jetziger und früherer Besatzungsmitglieder des Kreuzfahrtschiffs Albatros beleuchten, das am Osterwochenende in La Palma festmachte. Für die Dreharbeiten auf dem Meer wurde die Jacht Flocke gechartert. Sie war Kulisse für die Geschichte und ermöglichte die Aufnahmen des Kreuzfahrtschiffes während seiner Reise durch die Kanaren. In Anwesenheit des derzeitigen Kreuzfahrtdirektors Thomas Gleis präsentierte Manuela Wagner als Überraschung einen Film, der vor 18 Jahren auf der Albatros gedreht wurde. Für das ARD-Team interessante Einblicke durch die inzwischen schon historischen Aufnahmen. Die Filmemacher drehten bereits im März auf der Insel und werden am 27. April 2009 erneut vor Ort sein. Bei den Filmarbeiten werden aber nicht nur die Menschen auf dem Kreuzfahrtschiff dargestellt, auch die Schönheiten der Kanarischen Inseln kommen nicht zu kurz.

Samstag, 11. April 2009

Kreuzfahrtschiffe im Hafen von La Palma

Gleich drei Kreuzfahrtschiffe waren gestern am Freitag im Hafen von Santa Cruz de La Palma zu Besuch. Die "Albatros" mit 800 Passagieren, die "Le Diamant" und die "Polar Star". Die Albatros kam aus Bremerhaven und befindet sich auf einer 14 tägigen Kreuzfahrt über die Kanarischen Inseln. Ein seltener Gast ist die Polar Star, manchen vielleicht bekannt von Expeditionsberichten aus den Polargebieten dieser Erde, die auch ein komplettes Forschungslabor an Bord hat. Bis Ende April geht nun langsam die Kreuzfahrtsaison auf La Palma zu Ende. Erst ab September 2.009 können wir wieder mit den Giganten des Meeres rechnen.

Samstag, 4. April 2009

AIDAluna Taufe live auf dem PC

Vorfreude auf dem Höhepunkt:
In wenigen Stunden ist es so weit: Am Samstagabend tauft Topmodel Franziska Knuppe unser wunderschönes, neues Schiff AIDAluna. Vor der Kulisse von Palma de Mallorca erleben unsere Gäste an Bord eine glanzvolle Tauffeier mit vielen Stargästen, darunter Geigensuperstar David Garrett, die Bands PUR und Marqess, Sängerin Loona, Comedian Kaya Yanar, Barbara Schöneberger und Pierre Geisensetter. Auf www.aida.de sind Sie live dabei! Erstmals in Deutschland wird eine Schiffstaufe live via Internet und Twitter übertragen. Ab 18:00 Uhr senden wir 6 Stunden lang die aufregendsten Momente des Abends. Auch beim spektakulären Feuerwerk am Hafen von Palma de Mallorca sitzen Sie in der ersten Reihe! Klicken Sie hier für mehr Informationen

Mittwoch, 11. Februar 2009

Die grüne "Alexander von Humboldt"


Das Segelschiff "Alexander von Humboldt", mit seinen grünen Segeln, ist jedem Palmero bekannt. Mehrmals im Jahr, meist in den Wintermonaten, läuft es den Hafen von La Palma an. Bekannt wurde es auch in Deutschland durch die Beck`s Bierwerbung.
Im Winter ist der Windjammer in wärmeren Gewässern unterwegs. Die Kanarischen Inseln gehören mit zu den begehrtesten Törnzielen. Nach den Kanaren geht es über die Kapverdischen Inseln weiter in Richtung Azoren. Für etwa 85 Euro am Tag kann man an Bord gehen - darin enthalten sind Vollverpflegung sowie Diesel, Lotsen- und Hafengebühren ... weiterlesen in Stern.de

Mittwoch, 26. November 2008

AIDAbella und AIDAcara gleichzeitig auf La Palma





Gestern waren das erste Mal gleichzeitig zwei Schiffe aus der AIDA Flotte im Hafen von Santa Cruz de La Palma. Die AIDAbella mit 2480 Passagieren, die während der Wintermonate regelmässig zwischen den Kanarischen Inseln kreuzt, und die etwas kleinere AIDAcara. Die AIDAcara mit 1680 Gästen an Bord kam aus Mallorca und besucht auf ihrer 10- tägigen Kreuzfahrt auch die Inseln La Palma und Gran Canaria um anschließend wieder auf die Balearen zurückzufahren. Erfreut waren natürlich die Geschäftsleute in Santa Cruz de La Palma da sich Menschenmassen und damit auch Käufer durch die Gassen der Hauptstadt drängten. In Zeiten der Rezession und Kaufzurückhaltung eine willkommene Umsatzsteigerung.

Samstag, 13. September 2008

Die Giganten des Meeres kommen wieder


Ab Mitte September beginnt wieder auf La Palma die Saison der Kreuzfahrtschiffe.

Den Anfang macht am 13.9.08 die "Ocean Majesti" und am 21.9.08 die "Oriana". Nun werden mehrmals wöchentlich bis April 2009 Kreuzfahrtschiffe aus allen Erdteilen unsere Insel anlaufen.

Am Dienstag, den 23.9.08 kommt erstmals die neue "AIDAbella" mit mehr als 2300 Passagieren. Sie fährt während den Wintermonaten auf der "Kanarentour". Start ist in Las Palmas de Gran Canaria, weiter über Madeira, La Palma, Fuerteventura, Lanzarote, Teneriffa und zurück nach Gran Canaria. Eine schöne Gelegenheit sich innerhalb dieser Woche einen Überblick und bleibende Eindrücke von den Kanarischen Inseln zu verschaffen, - und das zu sehr günstigen Preisen (...weiter Infos).

Auf der AIDAbella werden auch Themenreisen oder sogenannte Events rund um die berühmten Weine der Kanarischen Inseln und Madeiras oder die palmerischen Zigarren angeboten.

Dienstag, 13. Mai 2008

Kreuzschiff - Riese auf den Kanaren


Die Kanaren haben Besuch von der Independence of the Sea, dem Schwesterschiff der Freedom of the Sea und der Liberty of the Seas, erhalten. Gestern lief der Kreuzfahrer den Hafen von Teneriffa an. La Palma wurde noch mal ausgelassen, aber die Chancen stehen gut im kommenden Winter auch Besuch von diesen Riesen zu bekommen. Sind wir doch seit einigen Wochen offizieler EU-Aussenhafen. Das Kreuzfahrtschiff hat erst im April 2008 seinen Dienst aufgenommen. Wie die Freedom of the Sea haben auf dem Luxusliner 4370 Passagiere Platz, dazu kommen 1360 Mannschaftsmitglieder. Mit 154.407 Bruttoregistertonnen ist sie zusammen mit ihren Schwesterschiffen das größte Kreuzfahrtschiff der Welt. Damit ist die Saison der Kreuzfahrtschiffe auf den Kanaren erst einmal vorbei, auch wenn am 21. Juni 2008 noch die Queen Elizabeth II im Hafen von Gran Canaria erwartet wird. In der Kreuzfahrten-Saison 2007/2008 kamen insgesamt 180.000 Urlauber auf Kreuzfahrtschiffen in den verschiedenen Häfen der Kanaren an. Dies sind 25 Prozent mehr als in den Vorjahren. Eine wichtige wirtschaftliche Komponente für die Kanaren, jeder Kreuzfahrt-Urlauber lässt im Schnitt 67 Euro da. Auf der Independence of the Sea werden den Passagieren jede mögliche Art an Zerstreuung für die Zeit auf See geboten. Schwimmbäder, Rollschuhbahnen, Mini-Golf, sogar ein Boxring stehen auf den 18 Decks zur Verfügung. Wer an Bord Geld ausgeben möchte, kann dies auf einer 135 Meter langen Einkaufspassage tun. Das Schiff hat eine Länge von 339 Metern und eine Höhe von 72,3 Metern. Die Freedom of the Seas nahm ihren Dienst im April 2006 auf, sie löste die Queen Mary II als größtes Kreuzfahrtschiff der Welt ab. Die Liberty of the Seas befährt die Meere seit 2007. Alle drei Passagierschiffe gehören der Royal Caribbean Cruise Line, dem weltweit zweitgrößten Kreuzfahrtunternehmen.