Kanaren News (El Hierro-La Gomera-La Palma)

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Freitag, 10. April 2015

Wanderinsel La Palma

Abenteuer und Überraschung pur


La Palma gilt als die Wanderinsel der Kanaren. Die Isla Verde (grüne Insel) stellt ein Eldorado für den Wanderer dar.
 
1000 Kilometer nicht immer gekennzeichnete Wanderwege, bieten für jeden Geschmack etwas. Viele Gäste steigen schon mit Rucksack und Wanderstiefel aus dem Flugzeug. Keine andere kanarische Insel kann auf engstem Raum diese Vielfalt, wie die Wanderinsel La Palma, bieten.

Ob dschungelartiger dichter Lorbeerwald, tiefe Barrancos im Norden oder die vulkanische Vergangenheit im Süden. Auch Hochgebirgswandern in 2000 m Höhe um die Caldera de Taburiente oder die große Vulkanroute über 19 km sind für den geübten Wanderer möglich.
Gigantische Ausblicke ... weiter

Dienstag, 7. Oktober 2014

Marcos y Corderos Quellen La Palma

Marcos y Corderos - die Lebensader von La Palma

Wasser ist Leben. Die Marcos y Corderos Quellen sprudeln das ganze Jahr über und versorgen La Palma mit dem lebenswichtigen Nass. Ein Kanalsystem verteilt und versorgt weite Teile der Ostseite von La Palma mit dem kostbaren Wasser. Die Quellen liegen bei Los Sauces im Nordosten der Insel, im Bioreservat Los Tilos. Auf 1400 Meter Höhe kommt das Wasser aus dem Fels und stürzt in einer Kaskade in den darunter liegenden 

Wasserkanal. Foto: Blick aus einem Stollenfenster.
Eine abenteuerliche Wandertour durch 13 stockfinstere Tunnels entlang des blubbernden Wasserkanal führt zu den Marcos y Corderos Quellen. Vor einigen Tagen bin ich zum wiederholten Male mit einer kleinen Gruppe von Gästen die 7 bis 8 stündige Wanderung angegangen.


Die abenteuerliche Marcos y Corderos Tour


Ohne Schweiß kein Preis. Das Sprichwort gilt auch hier. Ausgangspunkt war der Parkplatz im Los Tilos Reservat. Zunächst ging es mit einem geländegängigen Offroad- Kleinbus über Stock und Stein, durch schlammige Wasserlöcher und einem teilweise sehr schwierig zu befahrenen Camino von der 500 m hoch liegenden Basis Los Tilos zur Casa del Monte auf 1400 m Höhe. Knapp eine Stunde hat mein alter Bekannter Pepe für die rund 12 km lange Strecke benötigt. Am besten mit einem normalen Fahrzeug erst gar nicht versuchen. Auch unterwegs gibt es kaum Parkmöglichkeiten und bei Mietfahrzeugen ist diese Passage meist vertraglich vom Versicherungsschutz ausgeschlossen ... weiterlesen

Donnerstag, 3. Juli 2014

Auf die Ansicht kommt es an

Draufsicht

Aus dieser Satellitenperspektive der NASA erst auf den zweiten Blick zu erkennen. Unsere Isla Bonita von Nordosten aufgenommen (zum Vergrößern Anklicken). Unverkennbar der vulkanische Ursprung mit dem großen Senkkrater der Caldera de Taburiente (9,9 km im Durchmesser). Unter den weißen Wölkchen an der Einbuchtung auf der Ostseite Santa Cruz de La Palma. Und noch etwas fällt hier besonders auf ...die lange Talsenke im Westen. Das Aridane Tal bis weit nach Süden. Hier fehlt etwas in der Gesamtstruktur der Insel. Ein gewaltiger Erdrutsch vor mindestens 5.000 Jahren in den Atlantik. Dokumentiert ist eigentlich nur ein Abrutschen der Westflanke direkt am Kraterrand der Caldera. Entstanden ist  damals das Barranco de Las Angustias Richtung Puerto de Tazacorte.

Es muss aber noch in der Frühzeit von La Palma mindestens einen weiteren Bergrutsch in den westlichen Atlantik gegeben haben. Große Landmassen nach Süden fehlen. Es sind immerhin Höhen- Differenzen von 1000 bis 1500 Meter (Todoque - Cumbre). Das ist genau auch der Bereich, den der englische Geologe Dr. Simon Day in seiner These als zukünftiges Gefahrenpotential (Tsunamie-Theorie) ansieht.

Unterwasseransicht

Auch unter Wasser gibt La Palma etwas her. Seit einigen Tagen gibt es noch die in Spezialbeton gegossenen "Enanos" (Zwerge) vor der Küste von Santa Cruz zu bewundern. Eine traditionelle "Fabelfigur" die als Persiflage mit napoleonischer DreiZack-Mütze im 18. Jahrhundert entstanden ist. 20 dieser zwei Meter großen Kameraden sollen insgesamt versenkt werden (Fotos. Ayuntamiento S.C.- Medina).
Mit Hilfe eines Schwimmbaggers und Taucher wurde der erste Teil unweit des neuen Stadtstrand, auf dem Meeresboden verankert. Jetzt fehlt noch das Schiffswrack - ein ausgedientes und schrottreifes Frachtschiff - das hier auf dem Meeresgrund zur Ruhe kommen soll. Vor Jahren bereits wurde der alte Kahn geordert und auf die Kanaren geschafft. Auf La Palma ist es allerdings nie angekommen. Er soll wie man hört, auf einer Nachbarinsel dahin Ankern. Wenn dann mal alles an Ort und Stelle ist, haben wir neben den Trümmern eines in den 70er Jahren abgestürzten Flugzeug, diese Unterwasser Attraktionen für Taucher zu bieten.

Über der Wasserlinie sieht es im Augenblick nicht so spannend aus. Für die neue Playa vor Santa Cruz fehlt immer noch das Wichtigste - der Sand. Die Wellenbrecher und Mauern (Foto im nördlichen Sektor) sind weitestgehendst gebaut. Ab und zu ist auch ein Sandbagger- Schiff zu Gange. Der notwendige Sand wird mit diesem Arbeitskahn ca. 8 km nördlich von der Playa Nogales (Puntallana) geholt. Bei diesem Tempo - benötigt werden ca. 60.000 LKW Ladungen Sand - kann die Fertigstellung bis Sommer 2015 oder noch länger dauern. Auch mit dem Verlegen der Abwasserleitung auf der nahen Maritima verläuft es zäh. Irgendwie sind dort die Bauarbeiten jetzt ins Stottern geraden. Aber es ist ja auch Sommerzeit - Vaccassiones - Ferien- und Urlaubszeit ... und da hat der Palmero ganz andere Interessen.

Innenansicht

Was macht man, wenn die Playa noch nicht fertig ist (Anm: es gibt allerdings noch weitere fertige Playas), es geht zum Wandern. Durch die tiefen Wälder und Barrancos immer dem Wasserkanal (Foto links) entlang. Über 86 km verläuft auf der Ostseite der Wasserkanal von Barlovento im Norden bis nach Fuencaliente im Süden. Genau genommen gibt es sogar zwei parallel verlaufende Kanäle in 400 und 600 m Höhe. An einem Tag natürlich nicht zu schaffen - aber in mehreren Tages- Etappen. An steilen Felswänden vorbei, oft in schwindelerregender Höhe, über kleine Brücken und Viadukte und durch enge Stollen, schlängelt sich der 80 cm breite Kanal dahin. Immer wieder mit herrlicher Aussicht auf die darunter liegende Landschaft und das Meer.
Da Wasser freiwillig nicht in die Höhe läuft, gibt es auch keine Steigungen zu überwinden. Der Kanal ist teilweise Verwachsen oder es müssen ab und zu auch Engstellen oder besonders niedrige Tunnels umgangen werden. Insgesamt aber ein angenehmes und interessantes Wandern. Selbst Pilze (Pfifferlinge) haben wir vor einigen Tagen noch gefunden. Der Höhepunkt auf diesen Touren ist dann immer das wohlverdiente Picknik an einem besonders schönen Plätzchen.

Freitag, 2. Mai 2014

Deutscher Wanderer abgestürzt

NEWS:

Es vergeht kaum ein Tag an dem vom nahen Flugplatz Mazo der Rettungshubschrauber der Grupo de Emergencia y Salvamento (GES) del Gobierno de Canarias startet. Inzwischen können wir genau unterscheiden, ob es sich um einen Werkstattflug oder einen Rettungseinsatz handelt. Wenn der schwarz-rote Helikopter mit dem auffälligen Kanaren Wappen quer über die Startbahn und im Tiefflug über unsere Köpfe Richtung Berge fliegt, hat er es eilig.
"Die suchen wieder einen Touri" so meist der Kommentar meines 10-jährigen Sohnes. Nicht immer ist es ein Rettungseinsatz, aber meist ist dann wieder etwas passiert.

So auch gestern gegen 16.00 Uhr als bei Tijarafe auf der Westseite ein 60-jähriger deutscher Gast beim Wandern in das Barranco de la Barquilla abstürzte. Mit seiner Frau befand er sich am 1. Mai auf einer Wandertour und stürzte von einem schmalen Trampelpfad 5 Meter in die Tiefe. Der Wanderer wurde schwer verletzt und konnte von den sofort herbei eilenden Hilfskräften in dem unwegsamen Gelände nicht vom Boden aus geborgen werden. Nur aus der Luft war eine Rettung möglich (Foto: Cecoes). Der GES Helikopter nahm den Verletzten mit der Seilwinde an Bord und brachte ihn auf dem schnellsten Wege in das Inselhospital.

Auch wenn die ärztliche Versorgung auf La Palma im Argen liegt und mit dem deutschen Gesundheitssystem bei weitem nicht konkurrieren kann, funktioniert die Notfallversorgung aber bestens und schnell.

Es ist immer wieder überraschend und unverständlich wie so manche Touristen Wanderungen hier angehen. Mit für vielleicht Promenaden-tauglichen Badelatschen, Sandalen oder Turnschuhen begeben sie sich auf Hochgebirgstouren. Die Gefahr die von dieser Fußbekleidung ausgeht, ist vielen nicht bewusst. Ein Beinbruch oder eine Verstauchung, die das Weiterwandern unmöglich macht, löst dann immer einen Rettungseinsatz aus.

Die Inselregierung will in Zukunft für derartige provozierte Rettungseinsätze auch den Verursacher zur Kasse bitten.
Ob der für ein Video geplante tollkühne Sprung von Deck 7 der AIDA ins Hafenbecken, der Tourist mit Badelatschen auf dem Roque de los Muchachos, ohne einen Tropfen Trinkwasser mit einem Kreislaufkollaps auf der 19 km langen Vulkanroute oder wenn der Badegast trotz roter Warnfahne in Seenot gerät - geholfen wird, aber auf seine Kosten.
Es ist mehr als Richtig, dass nicht der ohnehin krisengeschüttelte Canario diese vermeidbaren Einsätze finanzieren soll.

Donnerstag, 9. Mai 2013

Vulkan - erstarrte Zeitzeugen

NEWS:

Zum Llano del Banco führte heute am 5. Tag der La Palma Exkursion unsere Vulkanwanderung. Durch einen zunächst dichten Kiefernwald mit einigen steilen und rutschigen Passagen öffnet sich plötzlich wie eine Lichtung der hier im Oberlauf noch eng begrenzte Lavastrom. Durchzogen von Höhlen und Lavaröhren liegt der erstarrte Strom in einem tief eingeschnittenen Bett.

Vieles gibt es zu entdecken und zu ertasten. Bizarr geformte Lavastücke in allen erdenklichen Farben haben diese Landschaft geprägt. Vor etwas mehr als 60 Jahren (Ausbruch 1949) war diese Lava noch glühend heiß und flüssig und schoss in einem Strom hier nach unten. Jetzt kann direkt das Naturwerk bestaunt und aus der Nähe bewundert werden.
 
In der besuchten Lavaröhre hängen die Lavatropfen wie Stalaktiten von den Wänden und der Decke herab. Der Erstarrungsprozess muß 1949 sehr schnell von statten gegangen sein. Es sind eingefrorene Zeitzeugen und lassen die Gedanken und die Diskussion um deren Entstehung kreisen. Damit ist nach 5 Touren die La Palma Woche abgeschlossen. Ich denke alle Teilnehmer (wechselnd) haben eine erlebnisreiche und interessante Zeit erlebt.
Bei entsprechenden Interesse werde ich auch in Zukunft wieder etwas Ähnliches organisieren. Zurück bleiben Erinnerungen und hoffentlich bleibende Eindrücke von unserer schönen Vulkaninsel.
 

Mittwoch, 8. Mai 2013

Exkursion - Vulkane im Süden

NEWS:

Bei unserer 4. Etappe "Exkursion La Palma" drehte sich heute alles um junge und auch ältere Vulkane. Die erste Station war unser Vorzeigevulkan "San Antonio" bei Fuencaliente im Süden. Offiziell im Jahre 1677 ausgebrochen - tatsächlich aber bereits 2000 v. Chr./ 1677 brach nur ein Nebenkrater aus - wanderten wir den Kraterrand ab. Weiter ging es zum etwas tiefer liegenden "Teneguia" (Ausbruch 1971 Bild unten). Deutlich waren die Schwefeldämpfe bei nur schwachem Wind und gleißend hellem Sonnenlicht zu riechen. Vor 15 Jahren konnten im Krater noch die heißen Dämpfe gefühlt werden. Heute sind diese Stellen erkaltet.

Im angrenzenden Bereich sind Nebenkrater des Teneguia und alte Vulkankegel von früheren Eruptionen zu sehen. Es ist eine typische Vulkanlandschaft mit bunt gefärbtem Lavaauswurf. Die Farben grau und weinrot überwiegen. Eine auf den ersten Blick unwirkliche Mondlandschaft. Im Hintergrund (grün) wird als Pionier und überhaupt erste Kulturpflanze auf der jungen Lavaschicht unser "Teneguia- Wein" angebaut. Besonders schöne Lavabrocken - die so genannte Stricklava - wird auch für künstlerische Objekte, wie links die Bühnenrückwand  auf der Placeta Glorieta verbaut.

Der lange Lavastrom des Vulkan San Juan (Ausbruch 1949) zieht sich wie eine Schlange von der Bergspitze bis zum Meer. In Erinnerung und zum Dank, daß keine Menschenopfer zu beklagen waren, wurde ein Denkmal der Hl. Fatima bei San Nicolas auf der Westseite errichtet. Dieser Lavastrom wird Morgen im oberen Eruptionsbereich Ziel unserer Vulkan Wanderung sein.

Schnee oder Eis auf La Palma? Eine Straße ganz in weiß. Auch kein weißer Sand, den gibt es hier nicht - sondern Salz. Meeressalz auf der Zufahrt zur Saline von Fuencaliente. Wahrscheinlich überschüssiges oder verunreinigtes Material. Jährlich werden hier ca. 600 t Meeressalz gewonnen. Das Salz erreicht die Verbraucher auf den Kanarischen Inseln und die Spezialität, das "Flor de Sal" auch die Feinschmecker in Deutschland.

Montag, 22. April 2013

Wander und Ausflugprogramm "Exkursion Mai 2013"

NEWS: Es ist so heiß. Heute hatten wir über 32°C bei nur geringer Luftfeuchtigkeit. Die Straßen sind am Tage wie ausgestorben. Alle suchen den Schatten. Diese Hitzeperiode soll noch die nächsten Tage anhalten.


 
Unser kleines Ausflugs- und Wanderprogramm für Natur- und Vulkanfreunde vom 4.-9. Mai 2013 steht. Vorgesehen ist der Besuch des Observatorium auf unserem höchsten Berg, dem Roque de los Muchachos mit Innenbesichtigung einer Sternwarte. Wanderung auf der Vulkanroute zum Eruptionskrater Hoyo Negro und dem Lavasee La Malforada. Besuch des Vorzeigevulkan San Antonio im Süden und unserem jüngsten Vulkan Teneguia (Ausbruch 1971). Besichtigung einer Lavaröhre (Bild links) unterhalb des Kraters Llano del Banco und Wanderung durch die Sandwüste "Llano del Jable" (Foto unten).
 
Auch die Kultur kommt nicht zu kurz. Stadtführung durch die Hauptstadt Santa Cruz, Besuch des Inselheiligtum "Virgen de las Nieves", Blick in eine Puro (Zigarren) Manufaktur, Weinprobe in einer typischen Bodega oder der Besuch der Keramik-Mühle in Mazo und noch einiges mehr.
Kurz - ein vielseitiges Programm. Wer sich der kleinen Gruppe noch anschließen möchte, schickt mir eine Mail: La.Palma@web.de  
 

Freitag, 12. April 2013

Die Königin der Meere

NEWS:

Das Kreuzfahrtschiff die "Queen Elizabeth" besuchte heute La Palma. Es ist nicht das größte Schiff - aber wohl der bekannteste Kreuzer. Der Name stand immer schon für Komfort, Tradition und Luxus. Die Schiffstaufe der nun mittlerweile 3. Queen Elizabeth der Cunard Line, fand am 11. Oktober 2010 statt. Bei einer Länge von 294 m, einer Breite von 32 m und 8m Tiefgang fasst sie 2068 Passagiere und 1045 Besatzungsmitglieder. Die Baukosten betrugen über 500 Millionen Euro. Sie befindet sich seit 7.4. bis 19.4.2013 auf ihrer Kreuzfahrt um die Kanarischen Inseln.
Wer etwas zur Queen Elizabeth Nachlesen möchte hier ein Artikel aus Focus-Online.
 

Wandern auf La Palma (Vulkan Exkursion Mai 2013)

Da die ursprünglich für die Insel El Hierro geplante Mai 2013 Tour, auf September verlegt werden musste, werden wir im kleinen Rahmen vom 5.5. bis 19.5. 2013 hier auf La Palma uns die Vulkane und andere interessante Schönheiten näher unter die Lupe nehmen.

In dieser Zeit organisiere ich 3 bis 4 Tagesausflüge mit dem Schwerpunkt vulkanische Vergangenheit.

Wir schauen uns den jüngsten Vulkan Teneguia im Süden (Ausbruch 1971), unseren Vorzeigevulkan San Antonio, den 1949 ausgebrochenen San Juan und natürlich den größten Senkkrater der Welt, die Caldera de Taburiente an.
Auch ein Besuch der zweitgrößten Sternwarte, dem Observatorium auf unserem höchsten Berg, dem Roque de los Muchachos, evtl. mit Besichtigung einer Forschungseinrichtung von Innen, ist vorgesehen.

Der Besuch in einer Bananenplantage und einer Bananenpackerei, eine Keramikwerkstatt die nach altem Brauch auch heute noch Tontöpfe herstellt oder der Blick über die Schulter eines Zigarrendrehers in einer Puro-Manufaktur.
Auch ein gemütlicher Bodegabesuch mit heimischer Weinprobe steht auf dem Programm. Eine Mischung aus den schönsten und interessantesten Highlights aus meinem Repertoire.
Etwas Wandern, die Natur genießen, Sitten und Bräuche kennenlernen und etwas Fachsimpeln. Einfach ein lockeres Programm ohne Zeitzwänge.

Wer sich noch der Gruppe anschließen möchte, schickt mir bitte eine Mail an La.Palma@web.de.
Falls die genaue Aufenthaltsdauer und das Hotel/Appartement bereits bekannt ist, bitte auch diese Daten. Den näheren Ablauf und die Kosten erhalten Sie von mir dann per Mail.

Montag, 14. Januar 2013

Vulkan Teneguia im Süden

NEWS:

Ein Abstieg in den jüngsten Vulkankrater, den Teneguia im Süden der Insel, ist heute gefahrlos möglich. Was es sonst noch im Lavagebiet um Fuencaliente zu beobachten gibt, habe ich auf meinen El Hierro Seiten beschrieben. Vielleicht auch als Tip für eine Wanderung durch die südliche Vulkanwelt von La Palma. Vom Teneguia bis zu den Salzsalinen  und den Leuchttürmen an der Küste gibt es einen gut ausgebauten Wanderweg. Sie sind nach knapp einer Stunde Fußmarsch durch die Lavafelder mit teilweise schöner Fernsicht zu erreichen.

Montag, 7. Januar 2013

Hinaus in die Natur

Wandern:

Sonnig und warm so lieben wir unsere Insel - und das am 7. Januar 2013. Während viele Palmeros sich am Dreikönigstag über ihren Festagsbraten her machen und ihre Geschenke auspacken, zieht es uns in die Natur. Die Weihnachtsente hatten wir schon längst genussvoll verspeist - noch im alten Jahr. Der Blick über den Monte Brena Richtung Puntallana ist auch nicht zu verachten. Überall frisches Grün, blühende Blumen und Büsche, surrende Bienen und zwitschernde Vögel. Einfach Frühlingsstimmung und Romantik pur.

Wandern und die Natur erleben ist angesagt. Die steil in den Himmel ragende Felsnase des Roque Niquiomo (1348 m) oberhalb von Mazo (Foto). Auf ihm befindet sich übrigens einer der Erdbeben-Seismografen Stationen der Insel. Selbst nach 16 Jahren La Palma Dasein gibt es immer noch Überraschendes zu entdecken. Ein Flugplatz mitten in der Pampa. Nicht der alte Flugplatz in Buenavista und schon gar nicht das neue "Krematorium" am Meer.

Ein kleiner Flugplatz für Modellflugzeuge in Nähe des Montana Las Toscas auf 850 Meter Höhe. Es ist der Platz des AeroClub La Palma wie das Schild ausweist. Am Dreikönigstag war er verwaist und wir allein auf weiter Flur. Genauso wie der Esel oder die Eselin die uns einsam trabend entgegen kam und ihres Weges  zog. Interessante Kleinigkeiten in nächster Nachbarschaft, die man nur auf Schusters Rappen entdeckt und erlebt.

Sonntag, 2. Oktober 2011

Wandern auf La Palma

Auch Kurzwanderungen auf La Palma haben so seine Reize.
Wie hier der Wandervorschlag für eine Tour auf der Ostseite.

Schöner Berglauf, der aus dem Tal zwischen San Pedro und Los Cancajos über zum Teil bissige Steigungen bis an den Fuß des Montana de la Brena hinaufführt. Von dort aus geht es mit gemächlichem Gefälle und bei traumhafter Aussicht auf das Meer in großem Bogen zurück. 100% Asphalt, zumeist wenig befahrene Nebenstraßen, aber Achtung: Gerade am Beginn und am Ende sind ein paar ziemlich unübersichtliche Landstraßen-Kurven ohne Bürgersteige und nennenswerte Seitenstreifen zu bewältigen, wo es ganz schön eng werden kann, wenn Autos durchrasen. Wir sind hier mehrfach auf die "falsche" Straßenseite gewechselt, um besser sichtbar zu sein. Nichts für laute Rhythmen aus dem Kopfhörer also, aber eine klasse Strecke für jeden, der sich hier vor dem Frühstück schon einmal austoben möchte.


Eine Strecke die auch gut von Los Cancajos aus gelaufen werden kann. Zu folgen ist ab Cancajos der Wanderweg- Beschilderung nach El Pilar (Cumbre) bis zum Hotel Parador (ca. 30 min). Von hier weiter Richtung San Jose und dann der Skizze folgend. Dieser und andere Touren- Vorschläge mit Karte und weiteren Details auf gps-tour.info

Dienstag, 16. August 2011

Wanderwoche auf La Palma


Am kommenden Wochenende vom 19. - 21.8.2011 startet erstmals das La Palma Wanderfestival "Senderismo y Montana".
Insgesamt 23 Touren, von der Kurzwanderung bis zur Mamut Vulkantour, werden angeboten. Auch 2- tägige Wanderungen sind im Programm. Bei vielen Touren wird man gemeinsam vom Treffpunkt mit dem Bus zum Ausgangspunkt der Wanderung gefahren und abends auch wieder abgeholt. Fachkundige Wanderführer sind natürlich vor Ort.
Wie ich meine, eine schöne Gelegenheit gemeinsam ohne größe eigene Vorplanung die traumhaften Wanderwege unserer Insel kennen zu lernen.
Am Wochenende ist es warm und sonnig und es kann daher eine etwas schwitzige und anstrengende Aktion werden. Aber - ohne Fleiß kein Preis.